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Start der Bauarbeiten in Reinach :
Der Ausbau der Hauptstrasse in Reinach beginnt am 16. April

Nächste Woche starten umfangreiche Bauarbeiten an der Hauptstrasse in Reinach. Das Projekt bringt deutliche Verbesserungen bezüglich Verkehrsfluss und Sicherheit. Das Bauvorhaben macht allerdings den Ersatz der Bäume vor dem Centralschulhaus notwendig. An deren Stelle werden aber schon bald wieder neue Linden blühen.

Nach einem langen Genehmigungsprozess können die Bauarbeiten an der Hauptstrasse K242 in Reinach im Abschnitt Central beginnen. Am Montag den 16. April 2007 beginnen die ersten Arbeiten, und zwar nördlich der Saalbau- bis zur Neudorfstrasse. Der motorisierte Verkehr aus Richtung Kulm und Aarau wird ab diesem Zeitpunkt über die "alte Strasse" umgeleitet.

Das Projekt ist in mehrfacher Hinsicht zukunftsweisend, denn es erhöht nicht nur die Aufenthaltsqualität im gesamten Verkehrsraum, sondern bringt speziell den Fussgängerinnen und Fussgängern sowie den Radfahrenden deutlich mehr Sicherheit. Ausserdem sorgt der vorgesehene Mehrzweckstreifen für weniger "Stop and go"-Betrieb auf diesem Strassenabschnitt und damit für einen flüssigeren Verkehr. Ganz bewusst wurden zudem die Einfahrten Neudorfstrasse und Alte Strasse anders gelegt, um diese kritischen Punkte zu entschärfen und damit die Sicherheit zu verbessern. Dank dem Projekt wird es verkehrsmässig in Reinach künftig deutlich weniger heikle Stellen geben.

Gleichzeitig können die alten Gleise der WSB in der Hauptstrasse endlich rückgebaut und die Kanalisationsleitungen erneuert werden. Die Bauarbeiten im Bereich Centralschulhaus Central werden bis November 2007 dauern; die zweite Etappe (Knoten Neudorfstrasse) beginnt im Frühling 2008.

Neue Bäume entlang der Hauptstrasse

Bestandteil des laufenden Bauprojektes ist auch der Ersatz der 15 alten Sommerlinden entlang der Hauptstrasse; sie müssen durch neue Bäume ersetzt werden. Wie ein von der Abteilung Tiefbau in Auftrag gegebenes Baumgutachten zeigt, ist das Risiko äusserst gross, dass ein Teil der Sommerlinden die Bauarbeiten nicht überleben wird. Dies vor allem, weil der Wurzelbereich in die Fahrbahn ragt und sich Verletzungen bei den Bauarbeiten nicht vermeiden lassen. Es ist also damit zu rechnen, dass ein Teil der Bäume absterben würde. Damit ginge die ganze Einheit verloren, weil die entstehenden Lücken nicht mit gleich grossen Bäumen ersetzt werden könnten.

Die bestehenden Bäume haben zudem gemäss Gutachten schon heute Schäden an der Wurzeloberfläche; ausserdem sind sie im Kronenbereich aus Gründen der Verkehrssicherheit sehr stark zurückgeschnitten. Deshalb ist eine Neupflanzung mit Winterlinden "Greenspire" der bessere Weg, denn diese Baumsorte muss aufgrund ihres Wuchses auch nicht so unnatürlich zurückgeschnitten werden wie die Sommerlinden. Im Gegensatz zu den bestehenden Linden werden die neuen Bäume auch wieder blühen.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt