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Stärkung der Aargauer Regionen im Rahmen der Neuen Regionalpolitik :
Landammann Urs Hofmann gibt den Startschuss zur Umsetzungsperiode 2012–2015 der Neuen Regionalpolitik

Der Kanton Aargau beteiligt sich am Umsetzungsprogramm 2012–2015 der Neuen Regionalpolitik des Bundes. Damit stehen den Aargauer Regionen wie bereits in den letzten vier Jahren Mittel des Bundes und des Kantons für Projekte zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und der regionalen Innovationskraft zur Verfügung.

Landammann Urs Hofmann hat die Regionalplanungsverbände und die regionalen Standortförderungen über das Umsetzungsprogramm für die Jahre 20122015 der Neuen Regionalpolitik (NRP) im Kanton Aargau informiert. Der Anlass fand am Montagabend, 8. August 2011 im Alten Gemeindesaal Lenzburg statt.

Der Bund will mit dem NRP-Programm regionale Standorte stärken, insbesondere in den Berggebieten und im ländlichen Raum. Entsprechende Projekte sollen die regionale Innovationskraft ankurbeln, die Wettbewerbsfähigkeit fördern und somit die regionale Wertschöpfung steigern.

In seinem Referat wies Volkswirtschaftsdirektor Urs Hofmann auf die Stärken und Chancen aber auch auf Herausforderungen des Wirtschaftsraums Aargau hin. "Die Regionen werden in Zukunft im Bereich der Wirtschafts- und Standortentwicklung noch mehr gefordert sein", sagte Hofmann. Mit den regionalen Standortförderprojekten, die im Rahmen der neuen Regionalpolitik von Kanton und Bund mitfinanziert werden, könnten die Regionen im verschärften Standortwettbewerb besser bestehen.

Landammann Urs Hofmann rief die Vertreterinnen und Vertreter aus den Regionen dazu auf, sich mit Projekten an der Neuen Regionalpolitik zu beteiligen und damit den Wirtschafts- und Wohnstandort Aargau weiter zu stärken.

Regionale Entwicklungsträger können ab sofort Projekte im Rahmen der Vertragsziele 1 (Entwicklung von Exportleistungen) und 2 (Entwicklung von regionalen Strukturen in der Standortförderung) einreichen. Projekte werden bis zu zwei Dritteln durch Bund und Kanton finanziert. Mindestens ein Drittel der Projektkosten muss durch die Region getragen werden.

Antragsformulare und weitere Unterlagen können auf der Webseite des Kantons heruntergeladen werden. Das Umsetzungsprogramm muss vom Bund (SECO) noch bewilligt werden.

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