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Stadtbahn-Trassee soll in den Richtplan :
Behördenvernehmlassung im Limmattal gestartet

Die Vision einer Stadtbahn im Limmattal nimmt Gestalt an. Die Pläne für das vorgesehene Trassee wurden am 23. Januar den betroffenen Gemeinden zur Stellungnahme zugestellt. Ziel ist die Sicherung des Trassees im kantonalen Richtplan. Das Projekt - mitinitiiert durch das Baudepartement des Kantons Aargau - wird im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Plattform Aargau-Zürich (PAZ) entwickelt.

Das Limmattal verfügt als Lebens- und Wirtschaftsraum langfristig betrachtet über beachtliche Entwicklungspotenziale. Ein Gesamtentwicklungskonzept, das die Aspekte und Abhängigkeiten der Siedlungs- und Verkehrspolitik integral berücksichtigt, sieht deshalb den Bau einer Stadtbahn vor, einem neuen, leistungsfähigen öffentlichen Verkehrsmittel, das in Etappen von Altstetten nach Killwangen führen soll.

Um die rechtlichen und raumplanerischen Grundlagen für dieses ehrgeizige Projekt zu schaffen, soll das dafür vorgesehene Trassee in den Richtplan des Kantons Aargau aufgenommen werden. Den direkt betroffenen und angrenzenden Gemeinden und Regionalplanungsverbänden - Spreitenbach, Killwangen, Bergdietikon, Rudolfstetten, Würenlos und Neuenhof sowie Baden Regio und Repla Mutschellen - sind am 23. Januar 2004 die entsprechenden Unterlagen zur Behördenvernehmlassung zugestellt worden. Die Vernehmlassungsfrist läuft bis Ende März 2004.

Das Trassee für die Stadtbahn Limmattal ist das Ergebnis einer vertieften Variantenstudie verschiedener möglicher Linienführungen. Es soll vom Farbhof Altstetten über Schlieren zum Bahnhof Dietikon führen. Im Gebiet des Niderfelds überquert das Trassee die Kantonsgrenze und führt über die Industriestrasse und Landstrasse bis zum Bahnhof Killwangen.

Das Projekt wird im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit (Plattform Aargau-Zürich, PAZ) unter Einbezug der regionalen und kommunalen Planungsverantwortlichen entwickelt. Es fügt sich in inhaltlicher wie in organisatorischer Hinsicht gut in die Agglomerationspolitik des Bundes ein.

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