Staatswald Baan: Räumung von umgestürzten Bäumen im Gebiet Mühletalwald
Die Januarstürme "Burglind", "Friederike" und "Evi" haben in den Aargauer Wäldern grosse Schäden verursacht – auch im Staatswald Baan oberhalb von Zofingen. Im Bereich der Altholzinsel Mühletalwand West sind durch die Sturmwinde Buchen umgekippt, die bis heute nicht geräumt sind. In den kommenden Tagen wird nun eine partielle Wiederöffnung der Waldstrasse durch den Forstbetrieb Uerkental erfolgen.
Die Januarstürme "Burglind", "Friederike" und "Evi" haben grosse Schäden in den Aargauer Wäldern angerichtet. Gemäss aktueller Einschätzung der Abteilung Wald des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) sind rund 221'000 Kubikmeter Holz durch den Sturm geworfen worden. Zudem sind rund 145 Hektaren flächige und unzählige Streuschäden entstanden. In der Zwischenzeit konnte ein Grossteil des Sturmholzes geräumt werden.
Auch im oberhalb von Zofingen gelegenen Staatswald Baan haben die erwähnten Januarstürme grosse Schäden ange-richtet. Unter anderem wurden im Bereich der Altholzinsel Mühletalwand West Buchen durch die Sturmwinde geworfen, die bis heute nicht geräumt wurden.
Der durch die umgekippten Buchen blockierte Weg wird zur Bewirtschaftung des Staatswaldes nicht mehr benötigt. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) ist aber bereit, zu einer partiellen Öffnung des blockierten Waldwegs Hand zu bieten. Der Weg wird in den kommenden Tagen für Fussgänger wieder passierbar gemacht. Der Forstbetrieb Uerkental wird die heiklen und gefährlichen Arbeiten ausführen. Mit dem Freischneiden eines Fusswegs können auch die Wirkungen von Naturereignissen wie Burglind in langfristig gesicherten Naturvorrangflächen erlebbar gemacht werden. Von einer Wiederherstellung der Waldstrasse im bisherigen Ausbaustandard wird abgesehen.