Spitalpersonal gehört zu den Gewinnenden
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Gesundheitsdepartement zu den Lohneinstufungen
Die Mitarbeitenden der Spitäler gehören zu den Gewinnenden des neuen Lohnsystems. Das Gesundheitsdepartement reagiert damit auf Äusserungen der Personalverbände, welche der Regierung Falschinformation vorwerfen. Gesundheitsdirektor Ernst Hasler hat seine Gesprächsbereitschaft zugesichert.
Vom neuen Lohnsystem ABAKABA (Analytische Arbeitsplatzbewertung nach Katz und Baitsch) sind über 7'500 Mitarbeitende der kantonalen Verwaltung sowie der drei Kantonsspitäler betroffen. Ziel war ein neuzeitliches und gerechtes Lohnsystem, das insbesondere auch die gestiegenen Anforderungen in den Berufen des Gesundheitswesens berücksichtigt.
Zu den Gewinnern gehören vor allem Mitarbeitende in den Spitälern, so etwa 844 Mitarbeitende (25 % des gesamten Spitalpersonals) bis 12 % mehr Lohn erhalten werden. Sie profitieren vom neuen Lohnsystem. So beträgt der typische Einstiegslohn beim Pflegepersonal (Diplomniveau I) neu 59'618 Franken (bisher 49'606 Franken). Dies entspricht einem Monatslohn 4'586 Franken (bisher 3'815 Franken. Beim Diplomniveau II (Mehrheit) liegt der Minimallohn bei 64'797 Franken (bisher 55'180 Franken), oder knapp 5000 Franken (bisher 4'244 Franken). Das Maximum liegt bei 90'716 Franken (6'978 Franken pro Monat). Diese Lohnerhöhungen machen insgesamt eine Summe von rund 5 Millionen Franken aus.
Der Grossteil der Mitarbeitenden in den Spitälern - rund 2'500 (72 %) - verdient bereits heute den Lohn, der sich durch das ABAKABA-System ergab. Sie werden mit dem bisherigen Lohn ins neue Lohnsystem überführt. Dazu kommen neu eine generelle Lohnerhöhung von 1,45 % ab 1.1.2001 sowie eine individuelle einmalige Zulage (0,5 % der Gesamtlohnsumme).
Mit der Einführung des neuen Lohnsystems wird ein erster Schritt in Richtung Realisierung einer modernen Lohnpolitik gemacht. Die Verantwortlichen sind sich bewusst, dass es in den nächsten Jahren auch bei den Mitarbeitenden, die bei dieser Strukturveränderungen nicht mehr Lohn erhalten, zu Verbesserungen kommen muss. Diese Lohnentwicklung wird aber auch abhängig sein von den erbrachten Leistungen.Lediglich etwa 39 Mitarbeitende (1,1 % des Spitalpersonals) werden neu tiefer eingestuft. Ihr Lohn wird in drei Stufen auf den neuen Lohn gekürzt. Bei etwa 72 Mitarbeitenden (2 %) wird der bisherige Lohn eingefroren, weil sie gemäss ABAKABA zwar zuviel verdienen, jedoch unter die Besitzstandgarantie fallen.Gesundheitsdirektor Ernst Hasler bedauert Aussagen, welche die Erwartung geweckt haben, dass das gesamte Personal in den Gesundheitsberufen mit dem neuen Lohnsystem ABAKABA zu den Gewinnern gehören würde. Die Verantwortlichen hatten frühzeitig darauf hingewiesen, dass der Grossteil der Mitarbeitenden mit dem bisherigen Lohn ins neue Lohnsystem überführt wird. Gleichzeitig hat der Gesundheitsdirektor aber den Personalverbänden seine Gesprächsbereitschaft zugesichert.