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Solide finanzielle Basis der Aargauer Gemeinden :
Ergebnisse der Gemeindefinanzstatistik 2003

Die Aargau Gemeinden verfügen weiterhin über eine solide finanzielle Basis. Im Detail betrachtet ergeben sich jedoch grosse Unterschiede zwischen einzelnen Gemeinden und Regionen. Neueste Zahlen zu den Gemeindefinanzen liefert die Gemeindefinanzstatistik 2003.

Der Verwaltungsaufwand sämtlicher Gemeinden im Kanton Aargau belief sich im Jahre 2003 auf 1?668,8 Mio. Fr. oder 2?855 Fr. pro Einwohner. Mit Berücksichtigung von Passivzinsen, Abschreibungen, Finanzausgleich und Ertragsüberschüssen erreichte der Gesamtaufwand 2?107,8 Mio. Fr. (3?732 Fr. pro Einwohner). Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Verwaltungsaufwand pro Einwohner um 43 Fr. und der Gesamtaufwand um 131 Fr.

In den Gemeinden des Bezirks Aarau war der Verwaltungsaufwand mit durchschnittlich 3?350 Fr. pro Einwohner klar am höchsten. Ebenfalls über dem Kantonsmittel lagen die Verwaltungsausgaben der Gemeinden in den Bezirken Baden (3?118 Fr.), Brugg (2'990 Fr.), Rheinfelden (3'056 Fr.) und Zofingen (3'063 Fr.). Die niedrigsten Verwaltungsausgaben wiesen die Gemeinden in den Bezirken Muri (2?523 Fr.) und Kulm (2?527 Fr.) aus - ein Viertel weniger als im Bezirk Aarau.

Die Erträge der Gemeinden stammen aus den folgenden Quellen: Ordentliche Steuern 57,4%, Verwaltungserträge 32,4% (Gebühren, Verkaufserlöse, Beiträge von Bund, Kanton anderen Körperschaften und Privaten), Aktiensteuern 5,2%, Kapital- und Vermögenserträge 2,3%, Finanzausgleich 1,6%. Im kantonalen Mittel verbuchten die Gemeinden pro Einwohner 2?143 Fr. ordentliche Steuern, 1?209 Fr. Verwaltungserträge, 195 Fr. Aktiensteuern, 84 Fr. Kapital- und Vermögenserträge, 60 Fr. Finanzausgleich. Der Totalertrag (inkl. Buchgewinne und Aufwandüberschüsse) belief sich auf 3?732 Fr.

Aber auch auf der Ertragsseite sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Bezirken und innerhalb der Regionen zwischen den Gemeinden erheblich. Während die Erträge der Gemeinden des Bezirks Aarau mit 4'137 Fr. pro Einwohner deutlich über dem kantonalen Mittel stehen, liegen die Gemeinden des Bezirks Kulm mit 3'015 Fr. ebenso klar darunter.

Von den 231 Gemeinden wiesen im Jahr 2003 deren 156 einen Finanzierungsüberschuss von 171,1 Mio. Fr. oder 467 Fr. pro Einwohner aus. Die übrigen 75 Gemeinden hatten einen Fehlbetrag von zusammen 69,4 Mio. Fr. oder 350 Fr. pro Einwohner zu verzeichnen. Insgesamt resultierte somit ein Finanzierungsüberschuss von 101,7 Mio. Fr. oder 180 Fr. pro Einwohner.

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