Seetalbahn: Sofortmassnahmen zur Erhöhung der Sicherheit
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Behördendelegation beschleunigt Sanierung
Noch im laufenden Jahr soll die Sicherheit bei besonders gefährlichen Bahnübergängen mit Sofortmassnahmen (Aufhebung einzelner Bahnübergänge und spezielle Warnanlagen) erhöht werden.
Nach intensiven Verhandlungen haben das Bundesamt für Verkehr (BAV), die SBB AG sowie die Kantone Aargau und Luzern die Sicherheitsanforderungen für die Seetalbahn bereinigt. Zudem soll ein vereinfachtes Subventionsverfahren die restliche Planungsdauer wesentlich verkürzen. Dies hat die Behördendelegation, bestehend aus den beiden Regierungsräten Dr. Thomas Pfisterer (AG) und Max Pfister (LU) sowie Hans-Ulrich Berger (BAV) und Erwin Rutishauser (SBB AG), beschlossen.
Die Vorprojekte für die Sanierungsmassnahmen konnten mit dem BAV grundsätzlich bereinigt werden. Dies ermöglicht den Zeitplan wie folgt festzulegen:
- Konzeptbeschluss des aargauischen Regierungsrates und des Grossen Rates zur Frage "Seetalbahnsanierung Ja oder Nein" im Sommer 1999.
- Ausarbeitung von einzelnen Auflageprojekten und Einleitung der Plangenehmigungsverfahren ab 4. Quartal 1999.
Einen wesentlichen Beitrag liefern die SBB mit dem Beschluss der Geschäftsleitung, schmale Leichttriebfahrzeuge zu beschaffen. Die neuen Fahrzeuge verfügen über ein verbessertes Bremsvermögen, zeichnen sich durch einen hohen Fahrgastkomfort und niedrige Betriebskosten aus.