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Schulversuch Grund- und Basisstufe gut angelaufen :
Positive Rückmeldungen von Eltern und Lehrpersonen

Mit dem Schuljahr 2003/04 haben in sieben Aargauer Gemeinden insgesamt zehn Pilot-klassen als Grund- oder Basisstufe begonnen. In einem Zwischenbericht hat das Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) die bisherigen Erfahrungen ausgewertet: Sie sind durchwegs positiv.

Im Zwischenbericht werden die Erfahrungen der Vorbereitungs- und Startphase zur Grund- und Basisstufe im Kanton Aargau dokumentiert sowie die Eignung der Rahmenbedingungen, die Akzeptanz durch die Eltern und die Zusammenarbeit der Lehrpersonen untersucht.

Die Eltern sind zufrieden

Gemäss Elternurteil fühlen sich die Kinder in der Grund- und Basisstufe wohl. Die grosse Mehrheit der Eltern ist überzeugt, dass ihre Kinder von den Lehrpersonen in ihrer individuellen Entwicklung angemessen begleitet, gefördert und unterstützt werden. Die Elternbefragung hat gezeigt, dass die Wirkung der altersgemischten Lerngruppe als förderlich für das soziale Lernen beurteilt wird. Die meisten Eltern äusserten sich auch zufrieden über die Möglichkeit des individuellen Einstiegs in die Kulturtechniken. Wenn sich ein Kind dafür interessiere, werde sein Bedürfnis zu lernen angemessen unterstützt und gefördert. Viele Eltern haben formuliert, dass sich der Umgang mit verschiedenaltrigen Kindern und die damit verbunden Erfahrungen positiv auf die Entwicklung ihres Kindes auswirken.

Neue Form der Zusammenarbeit für Lehrpersonen

Die Lehrpersonen sind auf dem Weg, aus den beiden unterschiedlichen Kulturen des Kindergartens und der Primarschule eine gemeinsame Grundhaltung zu erarbeiten, die nicht von Gleichheit im Denken ausgeht, sondern von gegenseitiger Akzeptanz und der Bereitschaft, andere Meinungen und Überzeugungen stehen zu lassen. Die Zusammenarbeit wird als Bereicherung erlebt. Man lernt voneinander und spornt einander an. Durch das gezielte Aufteilen der Arbeit werden die Stärken der einzelnen Lehrpersonen genutzt. Die Beurteilung der einzelnen Kinder kann miteinander besprochen werden. Die Absprache gibt mehr Sicherheit. Dieser Weg ist jedoch manchmal auch steinig und die damit verbundenen Prozesse sind anspruchsvoll. Für die Kinder sind zwei Lehrpersonen eine Selbstverständlichkeit geworden. Die Entwicklung der gemeinsamen Arbeit erweist sich nicht nur für die Lehrpersonen als Lernfeld, sondern auch für die Schülerinnen und Schüler.
Nach einem halben Jahr Grund- und Basisstufe ist das Fazit positiv. Sowohl die Elternumfragen, die Interviews mit den Lehrpersonen als auch die Urteile von Behördenmitgliedern erteilen dem Schulversuch gute Noten. Die Kinder gehen gerne in die Grund- und Basisstufe. Dies zeigt, dass die Lehrpersonen auf dem richtigen Weg sind und dass das pädagogische Konzept greift.

Politischer Entscheid erst ab 2007

Der Schulversuch dauert vier Jahre. Die Erfahrungen und die wissenschaftliche Evaluation sollen zeigen, wie sich die beiden Modelle bewähren. Ab 2007 werden die politischen Gremien über eine definitive Einführung eines der beiden Modelle an der Aargauer Volksschule entscheiden.

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