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Scherz: Tötungsdelikt – Leiche in Waldstück gefunden (Nachtrag)

Die 65-jährige Frau, welche am 16. Mai 2013 in einem Waldstück bei Scherz gefunden wurde, ist das Opfer eines Tötungsdeliktes. Der genaue Tathergang ist aber nach wie vor unklar.

Der 67-jährige festgenommene Ehemann wurde eingehend zur Sache befragt. Dabei hat er auch gestanden, dass er zum Tatzeitpunkt am Tatort anwesend war. Der genau Tathergang ist jedoch nach wie vor unklar und Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Auch die genaue Todesursache ist vom Rechtsmedizinischen Institut Bern noch abschliessend zu klären.

Die bis anhin getätigten Untersuchungen ergaben jedoch, dass das Opfer durch stumpfe Körpergewalt getötet wurde.

Ein Monat Untersuchungshaft

Um den genauen Tathergang und die Umstände des Tötungsdelikts zu klären, hat die zuständige Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach beim Zwangsmassnahmengericht für den Beschuldigten Antrag auf Untersuchungshaft für drei Monate gestellt. Diesem Antrag hat das Zwangsmassnahmengericht jedoch nicht stattgegeben und hat die Untersuchungshaft einzig für einen Monat angeordnet.

Gegen diesen Entscheid wird die Staatsanwaltschaft Beschwerde beim Obergericht des Kantons Aargau einreichen.

Erfolgreicher Zeugenaufruf

Der Ehemann des Opfers hat am 16. Mai 2013 bei der Gemeindeverwaltung seines Wohnortes im Kanton Zürich den Tod seiner Ehefrau gemeldet. Die sofort eingeleiteten Ermittlungen ergaben, dass der Ehemann seine Frau getötet haben könnte, weshalb er bereits vor Auffinden des Opfers festgenommen wurde. Das Opfer konnte gleichentags mit technischen Hilfsmitteln in einem Waldstück bei Scherz gefunden werden.

Der daraufhin von der Kantonspolizei getätigte Zeugenaufruf verlief positiv. Personen, die sich gemeldet haben, werden derzeit befragt um Abzuklären, ob sie Angaben zum Tatgeschehen machen können.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres