Sanierung kommt vor Grossen Rat
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Regierungsrats-Botschaft zum Krankenheim Baden
Bis in vier Jahren soll das Krankenheim Baden saniert sein und ein Neubau die Pavillonbauten ersetzen. Die Gesamtbettenzahl verbleibt unverändert bei 200. Der Aargauer Regierungsrat hat zuhanden des Grossen Rates das 26-Millionen-Projekt verabschiedet.
Aufgrund der Bedarfsprognosen bestanden grosse Ausbaupläne. Im Raum Baden-Wettingen waren zwei Pflegeheime geplant: In Baden ein Ausbau von 200 auf 334 Betten mit veranschlagten Kosten von 50 Millionen Franken und in Wettingen ein Neubau mit 200 Betten.
Mitte der 90er Jahren ging die Nachfrage nach Plätzen in Pflegeheimen deutlich zurück, obschon die Zahl der Betagten weiterhin zunimmt. Diese ziehen es aber heute vor, sich mit Unterstützung der Spitex oder der Angehörigen so lange als möglich zu Hause zu bleiben.
Wie bereits gemeldet, wird bei dieser Ausgangslage auf das Pflegeheim in Wettingen verzichtet. Geprüft wird gegenwärtig für Wettingen die Einrichtung von Pflegewohnungen. Für das Regionale Krankenheim Baden liegt ein redimensioniertes Projekt mit Kosten von 26 Millionen Franken vor. Geplant ist eine Sanierung der Krankenheimanlage und ein Ersatzbau für die provisorischen, über 30 Jahre alten Pavillonbauten, die in sehr schlechtem Zustand sind. Ohne die Pavillons im voraus abbrechen zu müssen, kann der Ersatzbau erstellt werden und den Bewohnerinnen und Bewohnern steht nur ein einmaliger Umzug in ungefähr drei Jahren bevor.
Ebenfalls Teil des Projekts sind ein Umbau des bestehenden Gartenhauses nach Fertigstellung des Ersatzbaus und ein Verbindungstrakt vom Ersatzbau zum Hauptgebäude. Das Mitte der 80iger Jahre zum Krankenheim umgebaute ehemalige städtische Krankenhaus erfüllt die Anforderungen an ein modernes Pflegeheim.
Sollte sich nach der Jahrtausendwende ein massiver Anstieg des Pflegebettenbedarfs abzeichnen - was aus heutiger Sicht unwahrscheinlich ist - könnte der Neubau im Krankenheim Baden etappenweise ergänzt werden.