Saisonal bedingter Rückgang der Arbeitslosigkeit hält an
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Die Arbeitslosenquote sinkt auch im März
Die Arbeitslosenquote ist im März erneut um 0,1 Prozentpunkte gesunken. Sie liegt nun bei 3,3 Prozent. Gesamtschweizerisch ist die Arbeitslosenquote ebenfalls rückläufig. Sie liegt bei 3,4 Prozent.
Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende März im Aargau 12'098 Personen als arbeitslos gemeldet, 6'904 Männer (57,1 %) und 5'194 (42,9 %) Frauen. Das sind 453 weniger als im Vormonat. Die Zahl der Stellensuchenden hat um 338 Personen abgenommen und lag im März bei 16'632.
Bei den RAV und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende März 1'054 offene Stellen gemeldet. Das sind elf mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenkassen mussten im Aargau gemäss den aktuellsten verfügbaren Zahlen im Januar 212 Personen aussteuern, 79 weniger als im Vormonat.
Dauer der Arbeitssuche
Durchschnittlich waren die im März abgemeldeten Stellensuchenden 222 Tage auf Stellensuche. Das sind 10 Tage weniger als im Vormonat. Diese Werte unterliegen allerdings starken Schwankungen. Am längsten mussten die über 50-Jährigen eine neue Stelle suchen: Sie brauchten im Durchschnitt 314 Tage, bis sie wieder eine Arbeit fanden. Bei den 15- bis 24-Jährigen waren es 128 Tage, bei den 25- bis 49-Jährigen 224 Tage.
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen beträgt 1'935 Personen. Sie nahm im Vergleich zum Februar um eine Person ab. Darunter fallen Personen, die seit mindestens einem Jahr auf Stellensuche sind.
Kurzarbeit wegen des starken Frankens
Im März haben 26 Betriebe im Aargau Kurzarbeit beantragt, einer weniger als im Vormonat. Bei diesen Betrieben sind insgesamt 178 Mitarbeitende potenziell von Kurzarbeit betroffen. Derzeit liegt für insgesamt 1'695 Personen eine Bewilligung für Kurzarbeit vor, das sind 442 mehr als im Februar. Die Betriebe schöpfen die erteilten Bewilligungen meist nicht für alle Mitarbeitenden aus. Die Mehrheit der betroffenen Unternehmungen stammt aus der Maschinenindustrie. Sie nennen als Hauptgrund für die Einführung von Kurzarbeit den starken Schweizer Franken.