Saisonal bedingte Zunahme der Arbeitslosigkeit
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Arbeitslosenquote steigt auf 1,8 Prozent
Die Zahl der Arbeitslosen hat im Dezember 1999 aus saisonalen Gründen zugenommen. Die Arbeitslosenquote der Schweizer Männer liegt um einen Zehntelprozentpunkt, diejenige der Männer ausländischer Nationalität um drei Zehntelprozentpunkte höher als im November. Hauptsächlich betroffen ist das Baugewerbe mit starken Zugängen in die Arbeitslosigkeit.
Von Ende November bis Ende Dezember 1999 nahm die Zahl der bei den aargauischen regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschriebenen Stellensuchenden um 103 Personen oder 1,2 Prozent auf 8'761 Personen zu. Dies ergibt eine Stellensuchendenquote von 3,2 Prozent.
Von den 8'761 Stellensuchenden gelten 4'928 Personen oder 56,2 Prozent im Sinne der Arbeitsmarktstatis-tik als arbeitslos. Die Zahl der Arbeitslosen ist am Jahresende um 220 Personen oder 4,7 Prozent grösser als Ende November. Die Arbeitslosenquote stieg deshalb von 1,7 wieder auf 1,8 Prozent.
Von den insgesamt 3'833 bei den RAV Ende 1999 eingeschriebenen Stellensuchenden, die nicht als arbeitslos gelten, übten 56,0 Prozent eine Zwischenverdiensttätigkeit von mindestens sechs Stunden pro Woche aus. 16,3 Prozent nahmen an von der Arbeitslosenversicherung finanzierten Programmen zur vorübergehenden Beschäftigung teil.
Das Angebot an offenen Stellen, die von Arbeitgebern im Kanton Aargau den RAV gemeldet worden waren, war mit 1'015 offenen Stellen am Jahresende 1999 um 139 Stellen kleiner als Ende November. Die RAV vermittelten im Dezember 297 offene Stellen an stellensuchende Personen.
108 arbeitslose Personen, 51 Männer und 57 Frauen, wurden im Dezember 1999 aus der öffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau ausgesteuert.
27 Unternehmen meldeten im Dezember 1999 beim KIGA für im Aargau liegende Betriebe Kurzarbeit an.