Hauptmenü

Alle Medienmitteilungen

Registrierung der Geflügelhaltungen abgeschlossen :
Konstruktive Zusammenarbeit mit den Gemeinden

Die vom Bundesrat am 21. Oktober 2005 verordnete Registrierung aller Geflügelhaltungen ist abgeschlossen. Im Kanton Aargau haben sich 3’231 Hobbyhalter bei den Gemeinden gemeldet, welche die Registrierungen im Auftrag des kantonalen Veterinärdienstes vorgenommen haben.

Der Bundesrat hat am 21. Oktober 2005 Sofortmassnahmen zur Verhinderung der Einschleppung der Vogelgrippe in die Schweiz beschlossen. Neben dem Verbot der Freilandhaltung wurde auch die Registrierung aller Geflügelhaltungen angeordnet. Die Gemeindebehörden haben insgesamt 3'231 Meldungen aus der Bevölkerung entgegengenommen und diese an den kantonalen Veterinärdienst weitergeleitet. Zusammen mit den 1'597 bereits registrierten landwirtschaftlichen Betrieben beläuft sich die Gesamtzahl der registrierten Geflügelhaltungen im Kanton demnach auf 4'828. In den neu registrierten Geflügelhaltungen werden 44'887 Hühner, Enten, Gänse gehalten. Zusammen mit den bereits registrierten Hühnern beläuft sich die Gesamtzahl der Hühner auf beachtliche 774'876 Stück Federvieh. Die Registrierung aller Geflügelhaltungen ist eine Vorsorgemassnahme.

Die Situation zur Vogelgrippe in Europa wird zurzeit von den Fachleuten als günstig beurteilt. Bis jetzt gibt es keine Anzeichen dafür, dass das gefährliche Vogelgrippevirus in die Schweiz oder in ein benachbartes Land eingeschleppt worden ist. Der Kontakt von einheimischem Geflügel und Wildvögeln soll während der Hauptsaison der Zugvogelbewegungen möglichst unterbunden werden. Deshalb bleibt das Freilandhalteverbot für einheimisches Geflügel, Enten, Gänse und andere Vogelarten bis mindestens am 15. Dez. 2005 weiter bestehen. Der Bundesrat wird auf diesen Termin hin entscheiden, ob das Freilandhalteverbot aufgehoben werden kann. Gleichzeitig hat der Bund ein Überwachungsprogramm für Wildvögel eingeleitet. In diesem Zusammenhang werden auch rund 100 erlegte Wildenten aus dem Kanton Aargau auf das Vogelgrippevirus untersucht.

  • Departement Gesundheit und Soziales