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Regierungsrat unterstützt Sofortmassnahmen im Kurtheater Baden :
Um- und Erweiterungsbau zur Sicherung des Theaterbetriebs

Weil sich im Kurtheater Baden Mängel bei der theatertechnischen Infrastruktur gezeigt haben, sind in den Bereichen Bühnenlichtsteuerung, Inspizientenrufanlage und Arbeitssicherheit verschiedene dringende Massnahmen erforderlich. Der Regierungsrat des Kantons Aargau unterstützt das Vorhaben mit 485'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds. Mit dem gleichen Betrag beteiligt sich auch die Stadt Baden an den anfallenden Kosten.

Bedingt durch das Alter des Theaterbaus sind verschiedene technische Ersatzmassnahmen dringend notwendig geworden. Das ursprünglich geplante Sanierungs- und Erweiterungsprojekt der Theaterstiftung Region Baden-Wettingen (Trägerschaft des Kurtheaters) verzögert sich, weil die ursprünglichen Kosteneinschätzung des Projekts massiv überschritten werden und denkmalpflegerische Einwände geltend gemacht wurden.

Nachdem ein unabhängiges Büro für Bühnentechnik festgestellt hat, dass akute technische Mängel nachzuweisen und der Betrieb und die Sicherheit des Theaters gefährdet sind, werden verschiedene Sofortmassnahmen in den Bereichen Bühnenlichtsteuerung, Inspizientenrufanlage und Arbeitssicherheit unumgänglich, um einen Unterbruch im Theaterbetrieb zu verhindern. Mit den gesprochenen Geldern des Kantons Aargau aus dem Swisslos-Fonds und der Stadt Baden werden zwischen Juni und September 2011 in den genannten Bereichen verschiedene Massnahmen umgesetzt, damit die Theatersaison rechtzeitig eröffnet werden kann. Sämtliche Investitionen können auch in einen sanierten Theaterbau übernommen werden.

Das Kurtheater Baden, das grösste Theater im Kanton Aargau mit einer Vollbühne, wurde von der Architektin Lisbeth Sachs entworfen und im Jahr 1952 erbaut. Die Spielgestaltung bedient ein breites Publikum (zeitgenössisches Theaterschaffen, Kabarett- und Comedy-Aufführungen, Konzerte, Dialektstücke) und geniesst einen hohen Stellenwert.

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