Regierungsrat setzt sich dafür ein, dass Stellenabbau möglichst gering ausfällt
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Bedauern über den von GE angekündigten Abbau von bis zu 1300 Stellen
Der heute von General Electric (GE) angekündigte Abbau von bis zu 1300 Stellen löst Betroffenheit aus. Der Regierungsrat setzt sich dafür ein, dass möglichst viele Stellen im Aargau erhalten bleiben. Er hat eine Task Force unter der Leitung von Thomas Buchmann, Chef des Amts für Wirtschaft und Arbeit, eingesetzt, die zusammen mit der Unternehmensleitung und den Arbeitnehmervertretungen Massnahmen für eine Verringerung des Stellenabbaus sowie eine sozialverträgliche Umsetzung erarbeiten wird. Positiv wertet der Regierungsrat, dass GE keine Standorte im Kanton schliesst und mit der Ansiedlung von zwei globalen Headquarters und weiteren Einheiten der Aargau als Unternehmensstandort weiterhin eine wichtige Rolle spielt.
Der Regierungsrat bedauert ausserordentlich, dass im Unternehmensbereich GE Power im Kanton Aargau in den nächsten zwei Jahren bis zu 1300 Stellen abgebaut werden sollen. "Ein Stellenabbau in dieser Dimension ist ein harter Schlag", sagt Regierungsrat Urs Hofmann, Vorsteher des Departements Volkwirtschaft und Inneres, "wir werden uns dafür einsetzen, dass der Stellenabbau möglichst gering ausfällt und für die Betroffenen sozialverträgliche Lösungen gefunden werden."
Positiv ist für den Regierungsrat, dass GE die Standorte Baden, Birr, Dättwil, Turgi und Oberentfelden weiter betreibt und sich zu einem langfristigen Engagement im Kanton Aargau bekennt. Dazu gehört die Ansiedlung von zwei globalen Headquarters in Baden (Power Services und Steam Power Systems) sowie weiterer Unternehmenseinheiten in den Bereichen Service, Gas, Dampf, Erneuerbare Energien und Energiemanagement. Damit wird erstmals die weltweite Leitung eines bedeutenden GE-Unternehmensbereichs ausserhalb der USA angesiedelt. Dies zeigt dem Regierungsrat, dass das Unternehmen von den Qualitäten des Standorts Aargau überzeugt ist.
Regierungsrat setzt Task Force ein
Paul A. McElhinney, Präsident und CEO von GE Power Systems, hat heute Mittwoch persönlich Regierungsrat und Volkswirtschaftsdirektor Urs Hofmann und Staatsschreiber Peter Grünenfelder über die geplante Restrukturierung informiert. Der schmerzliche Einschnitt wird mit strukturellen Problemen, insbesondere den Einbrüchen im Segment Gas- und Dampfkraft in den letzten Jahren begründet. GE versicherte der Regierungsratsdelegation, dass die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während des Abbauprozesses unterstützt und begleitet würden.
Der Regierungsrat hat gegenüber der GE-Führungsspitze in der Schweiz den massiven Stellenabbau bedauert. Er erwartet, dass der Stellenabbau möglichst gering ausfällt und für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sozialverträgliche Lösungen gefunden werden.
Der Regierungsrat informierte die GE-Führung über die Einsetzung einer Task Force unter Leitung von Thomas Buchmann, Chef des Amts für Wirtschaft und Arbeit. Diese soll zusammen mit der Unternehmensleitung und den Sozialpartnern Massnahmen erarbeiten, damit so wenig Stellen wie möglich abgebaut werden müssen und der verbleibende Abbau sozialverträglich erfolgt.
Sozialverträgliche Lösungen
Der Regierungsrat hat heute gegenüber der GE-Führung die Erwartung geäussert, dass der Stellenabbau durch Anordnung von Kurzarbeit möglichst gering gehalten wird und durch die Ausschöpfung von Fluktuationen sowie durch Frühpensionierungen möglichst wenige Entlassungen vorgenommen werden müssen. Unumgängliche Kündigungen müssen sozialverträglich ausgestaltet werden. Ein nächstes Treffen auf oberster Ebene wurde bereits vereinbart.
Die betroffenen Mitarbeitenden werden durch das Amt für Wirtschaft und Arbeit intensiv unterstützt. In den nächsten Tagen wird das Amt für Wirtschaft und Arbeit die besonderen Massnahmen für die Mitarbeitenden mit der Unternehmensleitung absprechen und die notwendigen Vorbereitungen treffen.