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Regierungsrat beantragt zusätzliche Stellen für das AWA :
Botschaft an den Grossen Rat überwiesen

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) soll 20 neue Stellen erhalten. Zusätzlich sollen 11,6 Millionen Franken für befristete Projektstellen bewilligt werden. Sämtliche Kosten werden von der Arbeitslosenversicherung finanziert und belasten den Staatshaushalt nicht.

Der Aargau gehört zu den Kantonen mit den am stärksten steigenden Stellensuchendenzahlen. Der Beschluss des Grossen Rates vom 20. August 2002 in Sachen Stellenplafond des AWA verunmöglichte es jedoch den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV), ihre Mitarbeiterzahl der stark steigenden Stellensuchendenzahl und Arbeitsbelastung anzupassen. Bereits zur Jahreswende 2002/2003 war ein wirksames Arbeiten der RAV kaum mehr möglich.

Mit der Ueberweisung einer Motion von Grossrat Josef Bürge, Baden, beauftragte der Grosse Rat am 7. Januar 2003 den Regierungsrat, eine Vorlage auszuarbeiten, um dem AWA die erforderlichen Stellen bewilligen zu können. Damit das AWA seine Aufgaben bei der immer noch steigenden und nach den heutigen Prognosen in den nächsten zwei Jahren auf hohem Niveau bleibenden Arbeitslosigkeit erfüllen kann, beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat, den Stellenplan des AWA von 218,3 auf 238,3 Stellen zu erhöhen. Zusätzlich soll ein Verpflichtungskredit von 11,6 Millionen Franken bewilligt werden zur Finanzierung von bis zu 50 Projektstellen. Mit diesen Projektstellen soll der vorübergehend hohe Personalbedarf abgedeckt werden, der in den nächsten zwei Jahren zu erwarten ist.

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