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Regierungsrätin Susanne Hochuli: 100 Tage im Amt :
Die Schwerpunkte der Vorsteherin des Departements Gesundheit und Soziales

Regierungsrätin Susanne Hochuli, Vorsteherin des Departements Gesundheit und Soziales (DGS), blickte nach ihren ersten 100 Tagen im Amt nicht nur zurück, sondern vor allem voraus. Gesundheitsförderung und -prävention, Familienpolitik sowie Spital- und Pflegefinanzierung sind ihre Schwerpunkte.

Für die DGS-Vorsteherin steht nach den ersten 100 Tagen im Amt fest: Nur wenn es gelingt, das Bewusstsein der Bevölkerung für die Gesundheit nachhaltig zu fördern, sind die Kosten für das Gesundheitswesen auf Dauer in den Griff zu bekommen. Regierungsrätin Susanne Hochuli will sich deshalb dafür einsetzen, dass die Gesundheitsförderung und -prävention vom frühkindlichen bis ins hohe Alter mit entsprechenden Angeboten verstärkt wird. "Denn es liegt auf der Hand, dass die Investitionen in die Förderung der Gesundheit und in die Prävention mehrfach aufgewogen werden durch die Einsparungen im Gesundheitswesen", sagte die DGS-Vorsteherin an einer Medienorientierung in Aarau. Sie sei zwar nicht der Meinung, der Staat müsse die Bürgerinnen und Bürger bei der Hand nehmen und sie anleiten, wie sie ein sinnvolles und gesundes Leben führen könnten, legte die Regierungsrätin dar, aber sie sei der Überzeugung, dass der Staat die Anreize gezielt verstärken müsse, dass die Menschen die Verantwortung sich selber und der Gesellschaft gegenüber besser wahrnehmen könnten.

Gleichzeitig will Regierungsrätin Susanne Hochuli die Familien im Kanton unterstützen. "Wichtig ist für mich vor allem die Früherfassung und Stützung von Familiensystemen, die am Kippen sind", sagte sie. Das heisst, die familiären Ressourcen müssen zu einem Zeitpunkt gefestigt werden, da sie nicht schon aufgebraucht sind, führte die DGS-Vorsteherin aus. Und stellte in Aussicht, dass sie dem Regierungsrat bis im Herbst einen Vorschlag unterbreiten wird, wie die vorliegenden Familienberichte konkretisiert werden.

Ein grosses Thema schliesslich wird in der laufenden Amtsperiode die Spital- und Pflegefinanzierung sein. Für Regierungsrätin Susanne Hochuli stehen dabei in der Akut- ebenso wie in der Langzeitversorgung qualitativ gute und bedarfsgerechte Infrastrukturen im Zentrum. "Diese müssen jedoch sowohl für den Staat als auch für die Prämien- und Steuerzahler verkraftbar sein", sagte die DGS-Vorsteherin mit Blick auf die Mehraufwendungen, die auf den Kanton in den nächsten Jahren zukommen werden. Regierungsrätin Susanne Hochuli hat departementsintern ein Projekt lanciert, das sich mit den Folgen der neuen Bundesvorgaben im Spital- und Pflegebereich auf den Kanton Aargau und möglichen Handlungsoptionen befasst. Parallel dazu wird die Gesundheitspolitische Gesamtplanung überarbeitet.

  • Departement Gesundheit und Soziales