Regierung wählt Kristina Wagner zur neuen Präsidentin der Schlichtungsstelle für Gleichstellungsfragen
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Ersatzwahl für die laufende Amtsperiode bis 2018
Aufgrund des vorzeitigen Rücktritts ihrer Vorgängerin wählt der Regierungsrat Kristina Wagner zur neuen Präsidentin per 1. Januar 2017. Die aktuelle Amtsperiode läuft noch bis Ende 2018.
Der Regierungsrat wählt Kristina Wagner auf den 1. Januar 2017 zur Präsidentin der Schlichtungsstelle für Gleichstellungsfragen für den Rest der laufenden Amtsperiode, welche bis Ende Dezember 2018 dauert. Sie tritt die Nachfolge von Salome Schmid Mor an, die das Präsidium seit 2007 innehat und ihren Rücktritt per Ende 2016 erklärt hat. Der Regierungsrat dankt Salome Schmid Mor für ihre gut geleisteten Dienste.
Kristina Wagner ist Rechtsanwältin. Aufgrund ihrer früheren Tätigkeit beim Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann sowie ihrer aktuellen Tätigkeit als juristische Mitarbeiterin bei der Schlichtungskommission für Personalfragen, ist sie mit dem Gleichstellungsrecht, dem Schlichtungsverfahren und dem Kanton Aargau bestens vertraut. Die 47-Jährige setzte sich gegen 16 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch.
Aufgaben der Schlichtungsstelle
Gemäss Art. 11 Abs. 1 des Gleichstellungsgesetzes sind die Kantone verpflichtet, eine Schlichtungsstelle für Gleichstellungsfragen zu betreiben. Im Kanton Aargau ist diese zuständig für Streitigkeiten gemäss Gleichstellungsgesetz aus sämtlichen privatrechtlichen sowie öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnissen mit Arbeitsort im Kanton Aargau. Ausgenommen sind die Angestellten des Kantons Aargau sowie die Volksschullehrpersonen.
Die Schlichtungsstelle setzt sich aus der Präsidentin oder dem Präsidenten und vier bis sechs weiteren Mitgliedern zusammen. Sie ist als eigenständige Behörde administrativ dem Spezialverwaltungsgericht der Gerichte Kanton Aargau angegliedert. Wahlbehörde ist der Regierungsrat.