Hauptmenü

Alle Medienmitteilungen

Rechnung der KSA AG wird neu aufgelegt :
Alleinaktionär akzeptiert einzelne Rückstellungen nicht

Der Regierungsrat hat von der Kantonsspital Aarau AG (KSA AG) in der Jahresrechnung 2008 vorgesehene Rückstellungen für Pandemievorsorge und Tarifunsicherheiten im Umfang von 8,6 Millionen Franken nicht akzeptiert und den von der KSA AG vorgelegten Jahresabschluss nicht genehmigt.

Nach Ansicht des Regierungsrats wären durch die Bildung von betriebswirtschaftlich nicht notwendigen Rückstellungen in beträchtlichem Ausmass stille Reserven gebildet worden. Ein Vorgehen, das den massgeblichen Rechnungslegungsvorschriften widersprochen hätte. Aus diesem Grund hat der Regierungsrat beschlossen, den von der KSA AG präsentierten Jahresabschluss 2008 nicht zu akzeptieren. Der Regierungsrat hat die KSA AG aufgefordert, auf die Rückstellungen zu verzichten und die Rechnung entsprechend anzupassen.

Der Verwaltungsrat der KSA AG teilt die vom Regierungsrat vertretene Ansicht nicht und stellt sich auf den Standpunkt, die Bildung der Rückstellungen sei betriebswirtschaftlich begründet. Um die Genehmigung der Jahresrechnung nicht weiter zu verzögern und um unerwünschte Weiterungen des Vorgangs zu vermeiden, erklärt sich der Verwaltungsrat der KSA AG jedoch bereit, die vom Regierungsrat verlangten Änderungen vorzunehmen.

Nach dem Entscheid des Regierungsrats wird die KSA AG die Generalversammlung zur Genehmigung der Jahresrechnung 2008 im Juni neu ansetzen. Künftig wird der Rechnungslegungsprozess so ausgestaltet, dass allfällige Differenzen zwischen dem Verwaltungsrat der KSA AG und dem Regierungsrat als Vertreter des Alleinaktionärs Kanton vor der Generalversammlung ausgeräumt werden können.

  • Regierungsrat