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publis geht ganz in den Besitz der Gemeinden :
Kanton verzichtet auf Engagement in der Gemeindeinformatik

Der Regierungsrat entlässt die publis in die Selbständigkeit. Das Unternehmen wird weiter Informatik-Dienstleistungen für seine Aktionäre und Kunden, die Gemeinden, erbringen.

Im Juni 2001 wurde unter dem Aspekt "Herausforderungen der Informatik gemeinsam bewältigen" die publis Public Info Service AG gegründet. Der Kanton förderte diese Zusammenarbeit der Gemeinden und beteiligte sich an der Gründung der publis.

Nahezu 70 Gemeinden bündeln heute ihre Informatik-Interessen in der publis: Software wird gemeinsam evaluiert und in Erfahrungsgruppen weiterentwickelt. Die Gemeinden werden in Informatik- und daraus entstehenden organisatorischen Fragestellungen beraten und unterstützt.

Die publis gehört heute zu knapp drei Vierteln den Gemeinden. Damit hat der Kanton seinen öffentlichen Auftrag erfüllt, die Zusammenarbeit unter den Gemeinden zu fördern. Die Gemeinden können nun ihre Zukunft im Informatikbereich - voll im Sinne der Gemeindeautonomie - ohne weiteren Einfluss des Kantons gestalten. Mit der vollständigen Übergabe der publis an die Gemeinden folgt der Kanton auch den Prinzipien seiner Beteiligungspolitik.

Der Kanton wird auch in Zukunft die Zusammenarbeit mit der Publis pflegen. Die publis erhält damit neu den Status eines Verhandlungspartners, welcher die Interessen der Gemeinden im Informatikbereich auch dem Kanton gegenüber vertreten kann.

  • Departement Finanzen und Ressourcen