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Podiumsdiskussion zum Schutz von Vindonissa :
Am 25. März 2004 um 20.15 Uhr in der Bossartschüür in Windisch

Der Boden in Windisch ist reich an römischen Hinterlassenschaften. In letzter Zeit ist die Diskussion darüber, wie das 2000jährige Erbe zu bewahren sei, neu aufgeflammt. Statt es in Notgrabungen zu erforschen und anschliessend zu zerstören, soll es ausgegraben und dem Publikum zugänglich gemacht oder unberührt als "Bodenarchiv" belassen werden. Ein Podium geht diesem Thema kontrovers nach.

Rund um den Schutz von Vindonissa öffnen sich verschiedenste Problemfelder rechtlicher, konservatorischer und gestalterischer Art, aber auch grosse Chancen für die Vermittlung eines lebendigen Geschichtsbildes der Antike und für den Kulturtourismus der Region. Aus diesem Anlass organisiert die Abteilung Kultur in Zusammenarbeit mit der Kantonsarchäologie Aargau und dem Kulturkreis Windisch ein Podium zum Thema "Erhalten römischer Bauzeugen vor Ort: Chancen und Probleme".Die öffentliche Veranstaltung findet am Donnerstag, 25. März 2004 um 20.15 Uhr in der Bossartschüür, Dorfstrasse 25, Windisch, statt. Der Eintritt ist frei.

Kurze einleitende Statements von Expertinnen und Experten beleuchten die aktuelle Situation in Vindonissa aus Sicht der Archäologie, der Kulturvermittlung und der Bewohnerinnen und Bewohner. Anschliessend diskutieren auf dem Podium unter der Leitung von Balz Bruder, Aargauer Zeitung: Regierungsrat Rainer Huber, Vorsteher des Departements Bildung, Kultur und Sport (BKS), die Kantonsarchäologin Elisabeth Bleuer, Nationalrätin Christine Egerszegi-Obrist als Präsidentin von Aargau Tourismus und Walter Tschudin, Präsident der Gesellschaft Pro Vindonissa und fundierter Kenner des Projekts Vision Mitte.

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