Planung der Wiggerverlegung schreitet voran
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Bildung einer Arbeitsgruppe mit Gemeindevertretungen
An einer Aussprache mit Gemeinde-Vertretungen von Aarburg und Rothrist informierte diese Woche das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) über den Planungsstand des 6-Streifenausbaus der Autobahn A1, der Wiggerverlegung und der Wiggertalstrasse mit neuem Aareübergang. Alle Projekt-Beteiligten sprachen sich für eine sorgfältige Koordination all dieser Vorhaben aus.
Die Projektverantwortlichen des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) haben diese Woche die Vertretungen der Gemeinderäte von Aarburg und Rothrist über den Planungsstand der verschiedenen Projekte rund um den 6-Streifenausbau der A1 zwischen den Verzweigungen Wiggertal und Härkingen informiert. Die Verlegung des Flussbettes der Wigger zwischen der Bernstrasse und der ARA Aarburg wird als ökologische Ausgleichs- und Ersatzmassnahme ins Projekt "6-Streifenausbau A1" aufgenommen. Die Zustimmung des Bundesrates zum "Generellen Projekt" dieses Vorhabens wird in Kürze erwartet. Die geplante neue Wiggertalstrasse kann dann in diesem Abschnitt zwischen der nach Osten verlegten Wigger und der auf 6 Spuren ausgebauten Nationalstrasse realisiert werden.
Linienführung der Wigger im Bereich ARA Aarburg noch offen
Die Linienführung der neuen, naturnah gestalteten Wigger im Bereich der ARA Aarburg ist noch offen. Erst nach weiteren Abklärungen bezüglich Kosten, Bauvorgang und Landbedarf wird definitiv festgelegt, ob die Wigger dereinst nördlich oder südlich der ARA durchfliessen wird. Die betroffenen Grundeigentümer werden demnächst vom BVU direkt informiert.
Zur Festlegung der Linienführung der Wiggertalstrasse und der neuen Aarebrücke wird eine Arbeitgruppe gebildet, welche ihre Tätigkeit zu Beginn des Jahres 2006 aufnehmen wird und welcher Vertretungen der Gemeinden Aarburg, Rothrist und Oftringen sowie die Projektverantwortlichen des BVU angehören werden. Ziel dieser Arbeiten ist es, innert Jahresfrist eine Vorlage zur Änderung des kantonalen Richtplans vorzubereiten. Inhalte dieser Richtplananpassung sind die Linienführungen der Wiggertalstrasse und der Wigger, die Lage der neuen Aarebrücke, sowie der Siedlungstrenngürtel zwischen Aarburg und der verlegten Wigger. Für alle Beteiligten ist klar, dass die Ausarbeitung der Bauprojekte mit möglichst geringem Landbedarf erfolgen soll.
Die Teilnehmenden dieser Aussprache waren sich einig, dass für die Projekte noch viel Planungs- und Überzeugungsarbeit notwendig ist, damit eine breite Zustimmung für diese regional bedeutsamen Bauvorhaben gewonnen werden kann.