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Partnerschaftlich zusammenarbeiten, als ob keine Grenze existierte :
Baudirektoren von Zürich und Aargau trafen sich

Die Baudirektoren Hans Hofmann, Kanton Zürich und Thomas Pfisterer, Kanton Aargau, setzen sich für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den Kantonen Zürich und Aargau ein. Das Kloster Fahr diente dazu als würdiger Begegnungsort.

Die beiden Baudirektoren waren sich einig, dass die Kantone Aargau und Zürich im "gleichen Boot" sitzen. Die Pendler aus dem Aargau oder der Einkaufstourismus nach Spreitenbach zeigen es unmissverständlich: bereits heute bestehen starke grenzüberschreitende Beziehungen. Zürich als Wirtschaftsmetropole der Schweiz hat grosse Wirkungen bis weit in den Aargau hinein.

Verschiedene grenzüberschreitende Probleme harren einer Lösung; sei dies die Verbesserung der Informationspolitik zwischen den Kantonen oder sei dies die Abstimmung von konkreten grenzüberschreitenden Vorhaben. Die Baudirektoren wollen mit einer Koordinationsgruppe "Plattform Aargau-Zürich" die grenzüberschreitende Zusammenarbeit stärken. In der "Plattform Aargau-Zürich" knüpfen die beiden Verwaltungen und die Regionalplanungsverbände persönliche Netze, lernen die Abläufe und Sachplanungen des anderen Partners kennen und setzen Ad-hoc-Gruppen zur Lösung grenzüberschreitender Probleme ein. Die Baudirektoren gehen bewusst den Weg der kleinen Schritte; keine überbordende neue Organisation ist gefragt, sondern - wo nötig - kleine flexible Ad-hoc-Gruppen und eine periodisch tagende "Plattform Aargau-Zürich" für die politische Abstützung des Prozesses.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt