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Ortsdurchfahrten in Ober- und in Niederrohrdorf eingeweiht :
3 km Kantonsstrasse, 2 Kreisel, 10 Bushaltestellen und viel neu gestalteter Raum

Die Ortsdurchfahrten wurden eingeweiht: Mit der attraktiven Neugestaltung der Zentrumsgebiete von Ober- und Niederrohdorf wurde der Strassenraum als verbindendes Element im Ortsbild gestärkt. Der lärmarme Asphaltbelag reduziert die Lärmimmissionen deutlich. Neben den gestalterischen Elementen im öffentlichen Raum war auch der behindertengerechte Ausbau der Bushaltestellen wichtig.

In Oberrohrdorf wurde die Badenerstrasse zwischen dem bestehenden Kreisel Staretschwil und dem neuerstellten Kreisel Busslingerstrasse komplett saniert. Im Sanierungsperimeter erfolgte auch die teilweise Sanierung der Ring-, Hoch- und Niederrohrdorferstrasse. Im Zentrumsbereich wurden die öffentlichen Plätze sowie der Gemeindehausplatz als Kernstück neugestaltet. Die Busslingerstrasse ab dem neuen Kreisel bis zum Ortsausgang von Oberrohrdorf in Richtung Busslingen wurde ebenfalls saniert.

In Niederrohrdorf erstreckte sich der Sanierungsperimeter über die gesamte Bremgartenstrasse vom neuerstellten Kreisel vor dem Gemeindehaus bis zum Ortsausgang in Richtung Vogelrüti. Dabei erfolgte auch im Dorfzentrumsbereich von Niederrohrdorf eine umfangreiche Aufwertung des öffentlichen Raums mit verbindender Wirkung über die Verkehrsachsen hinweg. Der Abschnitt der Oberdorfstrasse vom Kreisel bis zur Gemeindegrenze zu Oberrohrdorf wurde ebenfalls umfassend erneuert.

Siedlungsorientierte Raumgestaltung

Die neu gestalteten Freiräume in den Dorfzentren dienen der Begegnung und erfüllen vielseitige Nutzungsmöglichkeiten. Sie sind wichtig für die Wohn- und Lebensqualität und damit für die Standortattraktivität der beiden Gemeinden. Die Freiräume tragen zu einer besseren Belebung des öffentlichen Raums bei. "Die lärmarmen Beläge haben einen zusätzlichen positiven Effekt auf die Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner", erklärt Stefan Zinniker, Projektleiter des Kantons. Er ergänzt: "Die siedlungsorientierte Strassenraumgestaltung soll die Automobilisten zur Reduktion der Fahrgeschwindigkeit und zum rücksichtsvollen Fahren lenken." Zur Stärkung der wichtigen Fussgängerbeziehungen wurden Trottoirs und zusätzliche Fussgängerquerungen erstellt und dabei ein besonderer Fokus auf die Sicherheit der Fussgänger und der Schülerinnen und Schüler gelegt.

Mit den Sanierungen der Strassen- und Platzflächen ging auch hier eine umfassende Erneuerung und ein teilweiser Ausbau der Infrastrukturanlagen einher. Der Leitungsbau erforderte in den Bauphasen der Strassenerneuerung viel Zeit und macht einzelne Etappierungen notwendig. Für eine gute Versorgungssicherheit wurden in die Infrastruktur unter anderem für Elektrizität, Trinkwasser sowie Fernwärme in Ober- und Niederrohrdorf investiert.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt