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Open Space zum Thema Jugendkultur :
Einmalige Gelegenheit, sich zum Thema Jugendkultur zu äussern

Am Samstag, 12. Mai 2001, findet im Oberstufenschulhaus Schachen in Aarau von 9 bis ca. 17 Uhr eine offene Veranstaltung zum Thema Jugendkultur statt. Das Aargauer Kuratorium lädt dazu alle Interessierten ein, vor allem Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren. Teilnahme und Verpflegung sind kostenlos.

Das Aargauer Kuratorium, der Aargauer Ideentopf und die Fachstelle Jugend im Departement Bildung, Kultur und Sport sind die offiziellen Förderstellen für Jugendkulturprojekte. Ein übergreifendes Förderkonzept gibt es bis jetzt jedoch nicht. Deshalb entschloss sich das Aargauer Kuratorium, welches seit Jahren eine relativ breite Palette an Jugendkultur fördert, einer externen Projektleitung den Auftrag für ein Jugendkulturkonzept zu erteilen. Dieses Konzept ist in Zusammenarbeit mit dem Aargauer Ideentopf und der Fachstelle Jugend zu erarbeiten.

Anliegen der Jugendlichen erfassen

Unerlässlich für das Konzept sind die konkreten Anliegen und Bedürfnisse der Jugendlichen selbst. Open Space ("offener Raum" ist dafür die ideale Veranstaltungsform, gibt sie doch grösseren Gruppen die Möglichkeit des konstruktiven Nachdenkens, Diskutierens und Entwickelns und die Chance, dass die an der Veranstaltung gesammelten Ideen möglichst vieler Beteiligter direkt in die Projekterarbeitung einfliessen.

Versierter Projektleiter

Projektleiter ist der Aarauer Christoph Schmid, der vor kurzem seine vierjährige Ausbildung zum diplomierten Kulturarbeiter an der Fachhochschule Potsdam abgeschlossen hat und vom Aargauer Kuratorium für die Zeit von März bis Oktober 2001 mit einem 40%-Pensum für das Projekt engagiert wurde. Christoph Schmid ist nicht nur Kulturmanager, sondern auch vertraut mit dem Kulturschaffen an sich, im Aargau wie in Deutschland.

Von 1994 bis 96 war er z.B. Vorstandsmitglied der Programmgruppe und Rockfraktion des Aarauer Kulturzentrums KiFF (Kultur in der Futterfabrik), 1998/99 absolvierte er im Stapferhaus Lenzburg im Rahmen der Ausstellung "Last Minute" ein dreimonatiges Praktikum, 1998 gründete er in Deutschland die Musikagentur noCode. Seine Diplomarbeit in Potsdam schliesslich widmete er dem Thema der Schweizer Kulturpolitik und -förderung in Berlin am Beispiel der Ateliers für Kulturschaffende der Kantone.

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