Hauptmenü

Alle Medienmitteilungen

Öffentliche Auflage des Projekts A1-Zubringer Lenzburg vom 2. Juni bis 1. Juli 2014 :
Bessere Autobahnanbindung für Lenzburg und das Bünztal

Nach der deutlichen Zustimmung des Aargauer Stimmvolks vom 3. März 2013 zum Kreditbeschluss für den A1-Zubringer Lenzburg konnte das Bauprojekt erarbeitet werden. Im ersten Quartal 2014 fand die Prüfung des Umweltverträglichkeitsberichts (UVB) statt. Der nächste Verfahrensschritt im Genehmigungsverfahren ist nun die öffentliche Auflage, die vom 2. Juni bis 1. Juli 2014 stattfinden wird.

Nordöstlich der Stadt Lenzburg liegt der A1-Zubringer Lenzburg, welcher der Anbindung der Verkehrsströme aus dem Raum Lenzburg und dem Bünztal an die Autobahn A1 dient. Verursacht durch die grossen Verkehrsströme, die sich am Knoten Neuhof kreuzen, kommt es in allen drei Richtungen (Bünztal, Stadt Lenzburg und A1) täglich zu Staus, insbesondere während den Abendspitzenstunden. Aufgrund der prognostizierten überdurchschnittlichen Verkehrszunahme für das Bünztal müssen Massnahmen ergriffen werden.

Massnahmen und Konzepte

Das Hauptziel des Projekts ist die Sicherstellung der Leistungsfähigkeit des Knotens Neuhof als regionaler Verkehrsknotenpunkt für die nächsten 15 bis 20 Jahre. Als Hauptmassnahme werden die Verkehrsströme am Knoten Neuhof durch den neuen Tagbautunnel entflechtet. Die Verkehrsströme von der Autobahn in Richtung Bünztal respektive umgekehrt können durch den Tunnel kreuzungsfrei unter dem Knoten Neuhof hindurchgeführt werden. Damit können die Verkehrsströme entflechtet und das Bünztal besser an das Nationalstrassennetz angebunden werden.

Als zweite Massnahme wird die Spange Hornerfeld gebaut, die im Süden mit dem Kreisel Horner an die Kantonsstrasse K 123 (Hendschikerstrasse) und im Norden an die bereits bestehende Gexibrücke anschliesst. Über die neue Spange Hornerfeld werden die Verkehrsbeziehungen Autobahn –Othmarsingen und Othmarsingen – Lenzburg abgewickelt.

Als flankierende Massnahme wird der Verkehr von der Autobahn und vom Bünztal in Richtung Stadt Lenzburg auf die verfügbaren Strassenkapazitäten in Lenzburg abgestimmt. Trotz Ausbaus des Knotens Neuhof wird es aufgrund der begrenzten Leistungsfähigkeit der Kernumfahrung und des Knotens Freiämterplatz nötig sein, den Verkehr in Richtung Lenzburg in den Spitzenverkehrszeiten am Knoten Neuhof zu dosieren. Dies erfordert einen Ausbau des vierastigen, lichtsignalgesteuerten Knotens Neuhof, damit der nötige Stauraum für die Dosierung am Siedlungsrand bereitgestellt werden kann.

Mit dem Projekt kann die Sicherheit massgebend erhöht werden. Insbesondere kann der Unfallschwerpunkt am Knoten Lindfeld saniert werden, indem die Linksabbiegebeziehungen aufgehoben werden. Ausserdem wird für die Einfahrt in den A1-Zubringer eine neue Beschleunigungsspur angeordnet.

Unter anderem sollen verlässliche Reisezeiten für den motorisierten Individual- und den öffentlichen Verkehr gewährleistet werden. Die Buslinie 393 (Lenzburg – Mägenwil) wird deswegen neu über die Othmarsinger- und die Gexistrasse geführt.

Zudem wird im Rahmen des Projekts das Geh- und Radwegnetz angepasst. Die Lücken im kantonalen Radwegnetz werden geschlossen.

Gemäss aktualisiertem Kostenvoranschlag kann das Projekt innerhalb des bewilligten Kredits von 75.35 Millionen Franken realisiert werden.

Öffentliche Auflage und Informationsveranstaltung

Die öffentliche Auflage des Projekts A1-Zubringer Lenzburg findet vom 2. Juni bis 1. Juli 2014 statt. Auf dem Stadtbauamt können die Pläne zu den normalen Öffnungszeiten eingesehen werden. Zudem findet am Dienstag 10. Juni 2014 um 18.30 Uhr in der Aula der Berufsschule Lenzburg eine öffentliche Informationsveranstaltung statt. Eingeladen ist die interessierte Bevölkerung aus der Region. Neben der Vorstellung des Projekts A1-Zubringer wird das Bundesamt für Strassen (ASTRA) über seine Planungen am Autobahnanschluss Lenzburg informieren.

Sofern die weiteren Verfahren optimal laufen, ist der Baubeginn ab 2016 möglich. Die Bauzeit wird rund drei Jahre betragen.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt