Notunterkunft in der GOPS Laufenburg wird in der ersten Februarhälfte 2024 in Betrieb genommen
Der Kanton Aargau erhält vom Bund weiterhin viele Personen aus dem Asylbereich zugewiesen, die der Kantonale Sozialdienst (KSD) unterbringen muss. Deshalb eröffnet der KSD in der ersten Februarhälfte 2024 eine weitere unterirdische Notunterkunft in der Geschützten Operationsstelle (GOPS) Laufenburg.
Wegen der anhaltend hohen Zahl an Geflüchteten sind die regulären Unterbringungsstrukturen nach wie vor überlastet. Deshalb plant der Kantonale Sozialdienst (KSD) im Februar 2024 die fünfte Notunterkunft auf dem Gebiet des Kantons Aargau in Betrieb zu nehmen. Weil die Plätze für Familien knapp sind, realisiert der KSD in Laufenburg eine Familienunterkunft.
Die Geschützte Operationsstelle (GOPS) Laufenburg befindet sich direkt unter der Parkanlage neben dem Spital Laufenburg und bietet Platz für rund 150 Personen. Vor der Eröffnung der Unterkunft wird der KSD Container installieren, die den Geflüchteten einen Aufenthalt ausserhalb der unterirdischen Unterkunft ermöglichen. Die zuständige Betreuung achtet auf die Einhaltung der definierten Aufenthaltszonen.
Die Betreuung der Familien wird die Securitas AG übernehmen. Weil es sich um eine unterirdische Notunterkunft handelt, erfolgt die Betreuung rund um die Uhr. Der KSD setzt zudem eine Begleitgruppe ein mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Laufenburg, dem Spital Laufenburg, dem Alterszentrum Klostermatte, der privaten Anwohnerschaft sowie der Polizei und der Securitas AG.
Der KSD wird der interessierten Bevölkerung vor der Eröffnung Einblick in die Notunterkunft geben. Der Termin wird bekanntgegeben, sobald das genaue Eröffnungsdatum der Unterkunft festgesetzt ist.