Nochmals 3'210 Einwohner mehr im Aargau
:
Bevölkerungsentwicklung im 2. Halbjahr 2004
Am 31. Dezember 2004 zählte der Aargau 569'069 Einwohner, 3'210 mehr als noch ein halbes Jahr zuvor. Der Anteil der Ausländerbevölkerung machte 20,5% davon aus.
Die Bevölkerung des Kantons Aargau hat im zweiten Halbjahr 2004 um 3?210 Personen zugenommen und per 31. Dezember 2004 einen Bestand von 569?069 Personen erreicht. Das Bevölkerungswachstum beträgt einige Personen weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, ist aber prozentual mit fast 0,6% praktisch gleich hoch. Auch in diesem Jahr hat die Schweizerbevölkerung, absolut gesehen, stärker zugenommen als die Ausländerbevölkerung. Der Anteil der Schweizerbevölkerung am Gesamtbestand beträgt neu 452?595 Personen, derjenige der Ausländerbevölkerung 116?474 oder 20,5%.
Zuwanderungsüberschuss von mehr als 2'600 Personen
An der Gesamtzunahme von 3?210 Personen ist die Schweizerbevölkerung mit 2?054 (+0,46%) und die Ausländerbevölkerung mit 1?156 (+1,0%) beteiligt. Bei der Schweizerbevölkerung tragen vor allem der Wanderungssaldo mit 1?296 und die Einbürgerungen mit 995 Personen zur Zunahme bei. Der Geburten-überschuss beträgt dagegen nur 244 Personen. Für den Zuwachs der Ausländerbevölkerung sind beson-ders der Zuwanderungsüberschuss von 1?363 aber auch der Geburtenüberschuss von 721 Personen verantwortlich.
Grösster Zuwachs im Bezirk Aarau
Gesamtkantonal beträgt der Wanderungssaldo im 2. Halbjahr 2004 total 2?659 Personen (Vorjahr: 2?739). Auch in den Bezirken sind die Wanderungssaldi durchwegs wieder positiv. Dasselbe gilt auch für den Geburtenüberschuss. Negative Werte für die Schweizerbevölkerung in einigen Bezirken werden durch entsprechend positive Werte für die Ausländerbevölkerung ausgeglichen.
Gesamthaft ergeben sich Bevölkerungszunahmen zwischen 28 Personen im Bezirk Zurzach bis 598 im Bezirk Baden. Den höchsten relativen Zuwachs der Gesamtbevölkerung weist der Bezirk Laufenburg mit +1,03% auf, gefolgt von Zofingen, Lenzburg und Aarau.