Neuorganisation der Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf Aargau
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Verein Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf startet Anfang Jahr
Am Donnerstag wurde in Wildegg im Rahmen der Jahreskonferenz der Mitarbeitenden der Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf Aargau (BAB) der Übergang zur neuen Trägerschaft eingeleitet. Damit werden die bisher beim Kanton und 12 Gemeindeverbänden angesiedelten Beratungsdienste neu organisiert. Für die Kundschaft ändert sich am 1. Januar 2006 nur wenig.
Ab 1. Januar 2006 werden mit der Umsetzung des dritten Pakets des Gesetzes zur Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden die bisherigen zwölf regionalen Berufsinformationszentren (BIZ), die kantonale Studienberatung, die Beratungs- und Informationsstelle für Berufe im Gesundheitswesen, der jugendpsychologische Dienst (Lehrlingsberatung) und die Beratung von Lehrpersonen unter einem einzigen organisatorischen Dach zusammengefasst.
Die Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf erfüllen folgende gesetzlich verankerten Aufträge: Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, schul- und jugendpsychologische Beratung auf der Sekundarstufe II sowie die Beratung von Lehrpersonen und Mitgliedern von Schulleitungen.
Zu diesem Zweck hat das Departement BKS mit der neuen Trägerschaft einen vierjährigen Rahmenvertrag und einen jährlich zu erneuernden Leistungsvertrag abgeschlossen. Präsidentin des am 17. August 2005 gegründeten Vereins Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf ist Kathrin Nadler aus Lenzburg. Als Geschäftsführer wurde Thomas Eichenberger, bisher Sektionschef Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung im Departement BKS, gewählt.
Innerhalb von drei Jahren werden die momentan an dreizehn Orten verteilten Beratungsdienste auf sechs Standorte konzentriert. In zwei Zentren (Aarau und Baden) werden Angebote aus allen Leistungsbereichen sowie ein Informationszentrum mit umfassendem Angebot und erweiterten Öffnungszeiten geführt. An den übrigen Standorten (Rheinfelden, Wohlen, Zofingen und Zurzach) wird Berufs- und Laufbahnberatung in einem Basis-Informationszentrum angeboten.
Wenig Änderungen ab 1. Januar 2006
Mit der Neuausrichtung werden notwendige Änderungen schrittweise vollzogen. Alle Beratungsdienste und Standorte werden vorerst unter der bisherigen Bezeichnung weitergeführt. Ab 1. Januar 2006 können im Kanton Aargau wohnhafte Personen, welche die Volksschule abgeschlossen haben, frei wählen, wo sie sich informieren oder beraten lassen wollen. Jugendliche im 8. und 9. Schuljahr werden aus organisatorischen Gründen wie bisher einer Beratungsstelle zugeteilt.
Weitere Änderungen treten auf den Beginn des Schuljahres 2006/07 in Kraft. Darüber wird zu einem späteren Zeitpunkt im Detail informiert.