Neues Sicherheitslabor für die Nordwestschweiz
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Anforderungen werden immer komplexer
Der Regierungsrat des Kantons Aargau stimmt einer Beteiligung am Regionallabor Nord zu. Dieses Labor wird gemeinsam mit den Kantonen Solthurn, Basel-Land und Basel-Stadt in den Räumlichkeiten des Sicherheitslabors des Kantonalen Laboratoriums BS betrieben. Durch die Konzentration der Kompetenzen soll die Bewältigung von bioterroristischen Ereignissen gewährleistet werden.
Durch die Terroranschläge mit Milzbrandbakterien in den USA wurde der Bioterrorismus auch in der Schweiz als durchaus mögliche Bedrohung erkannt.
Der Vorstand der Gesundheitsdirektorenkonferenz erteilte dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) den Auftrag in der Schweiz ein Netzwerk von regionalen Labors als Kompetenzzentren zu schaffen. Diese sollen in der Lage sein, analytisch und organisatorisch die bekanntesten B-Terror Erreger schnell und effizient zu analysieren sowie einen 24- Stunden Pikettdienst zu gewährleisten. In der Region Nordwestschweiz entschied man sich für das Sicherheitslabor des Kantonalen Laboratoriums Basel-Stadt (KL BS), welches bereits grosse Erfahrungen in der Analyse von gefährlichen biologischen Stoffen besitzt. Das Kantonale Laboratorium und der Kantonale Führungsstab, die bei bioterroristischen Ereignissen zum Einsatz kommen, sehen in der Zusammenarbeit mit dem Regionallabor eine Verstärkung der analytischen Kapazität und Kompetenz. Durch den bereits hohen Ausbaustandart und die ausserordentlichen Beiträge des Bundes stellt das Sicherheitslabor des KL BS für alle beteiligten Kantone eine kostengünstige Variante dar. Für den Kanton Aargau bedeutet das einmalige Investitionskosten von Fr.14'000. -- plus jährliche Betriebskosten von Fr. 8'000.--. Die Verteilung sämtlicher Kosten auf die beteiligten Kantone basiert auf deren Einwohnerzahlen.