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Neue temporäre Unterkunft für Asylsuchende :
Gemeinderat Suhr hat Baubewilligung für Südallee 22 erteilt

In der Liegenschaft Südallee 22 in Suhr werden ab August 2013 bis zu 70 Asylsuchende untergebracht. Der Gemeinderat Suhr hat die Baubewilligung für die notwendigen Anpassungsarbeiten erteilt.

Das Departement Gesundheit und Soziales (DGS) ist angesichts der nach wie vor angespannten Unterbringungssituation unverändert auf der Suche nach Unterkünften für Asylsuchende. Im ehemaligen Schwesternhaus an der Südallee 22 in Suhr werden ab August 2013 maximal 70 Asylsuchende – Familien, Frauen mit Kindern, verletzliche Personen und Jugendliche bzw. Schüler – untergebracht. Dies, nachdem der Gemeinderat Suhr die Baubewilligung für Anpassungsarbeiten (Brandschutz, zusätzlicher Zugangsbereich) erteilt hat.

Befristete Unterkunft

Die Nutzung der Liegenschaft Südallee 22 als Asylunterkunft ist befristet bis zum Beginn der Bauarbeiten, die im Zusammenhang mit der Sanierung und Erweiterung der Höheren Fachschule Gesundheit und Soziales (HFGS) stehen. Mit der HFGS fanden denn auch intensive Abklärungen statt, um Schule und Asylunterkunft möglichst unabhängig voneinander und reibungslos betreiben zu können. Dies ist mit verschiedenen baulichen und organisatorischen Massnahmen möglich.

Ebenso konnte mit der Gemeinde Suhr eine konstruktive Zusammenarbeit über die Rahmenbedingungen des Betriebs der temporären Asylunterkunft in unmittelbarer Nähe des Kantonsspitals Aarau (KSA) und des Krankenheims Lindenfeld gefunden werden. Das DGS sorgt mit geeigneten Massnahmen dafür, dass ein unterbringungs-, betreuungs- und sicherheitsmässig funktionierender Betrieb gewährleistet werden kann.

Informationsanlass

Das DGS führt am Mittwoch, 19. Juni 2013, 19 Uhr, im Vortragssaal des KSA einen Informationsanlass für die Bevölkerung der angrenzenden Aarauer und Suhrer Quartiere durch, an dem auch der Gemeinderat Suhr vertreten sein wird.

  • Departement Gesundheit und Soziales