Neue Strukturen für die Arbeitsvermittlungszentren
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Konzentration auf sechs Standorte
Damit die regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) ihre Leistungen im veränderten Arbeitsmarkt optimal erbringen können, werden ihre Aktivitäten im Kanton Aargau auf sechs Standorte konzentriert. Die einzelnen RAV erhalten zudem mehr Kompetenzen, was zur Beschleunigung der Arbeitsabläufe führen wird.
In den vergangenen zwei Jahren ist die Zahl der aargauischen Stellensuchenden von rund 15'000 auf rund 7'000 gesunken. Für die kommenden zwölf Monate rechnet das KIGA mit einem weiteren rund zwanzigprozentigen Rückgang. Die gegenwärtige RAV-Struktur mit ihren insgesamt zwölf Standorten ist in einer Zeit hoher Arbeitslosigkeit entstanden. Sie ist heute für die Vermittlungs- und Beratungstätigkeit nicht mehr optimal. Aufgrund von Vorarbeiten des KIGA und einer Beratungsfirma hat der Vorsteher des Departements des Innern, Regierungsrat Kurt Wernli, daher entschieden, die RAV-Aktivitäten im Aargau auf sechs Standorte zu konzentrieren.
Die RAV in Frick, Lenzburg, Menziken, Muri, Zurzach sowie Wettingen oder Baden werden schrittweise bis Frühjahr 2001 geschlossen. Die RAV in Aarau, Brugg, Rheinfelden, Wohlen, Zofingen sowie Baden oder Wettingen werden für grössere Einzugsgebiete zuständig. Für den Entscheid, ob das RAV Baden oder Wettingen weiter geführt wird, sind noch vertiefte Abklärungen notwendig. Die Ergebnisse werden bis Ende September vorliegen.
Die verbleibenden 6 RAV werden personell so verstärkt, dass sie ihre Leistungen im heutigen Arbeitsmarkt optimal erbringen können. Zusätzlich werden ihnen Kompetenzen übertragen, die heute von anderen KIGA-Bereichen wahrgenommen werden. Dies wird zu mehr Kundennähe führen und die Arbeitsabläufe beschleunigen.
Die notwendigen Anpassungen im Personalbestand können im Rahmen der Fluktuationen vorgenommen werden. Die Konzentration auf sechs RAV-Standorte wird somit zu keinen Entlassungen führen.
Die Konzentration auf sechs RAV-Standorte ist die erste Massnahme im Optimierungsprozess, der die gesamte Organisation des KIGA umfasst. Das Ziel dieses Prozesses ist, die Flexibilität und Effizienz der Verwaltungsstrukturen und Arbeitsabläufe zu verbessern.