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Neue Staffeleggstrasse: Nächste Etappe beginnt :
Regierungsrat hat Bauarbeiten vergeben

Mitte Juni beginnen die Bauarbeiten für das Trassee Nord und die Überführung Giebelweg. Es hat sich gezeigt, dass der Tunnel teurer wird, als ursprünglich geplant.

Mitte Juni wird eine weitere Etappe der neuen Staffeleggstrasse in Angriff genommen. Ohne allfällige Submissionsbeschwerden wird dann mit dem Trasseebau ab dem Anschluss Küttigen Nord bei der Asperchlus bis zum Tunnel Horental und mit der Überführung Giebelweg begonnen. Das Bauende für diesen Abschnitt ist auf Herbst 2009 terminiert. Die Arbeiten sind vom Regierungsrat an das wirtschaftlich günstigste Angebot der Arbeitsgemeinschaft Erne AG Laufenburg/Tozzo AG Bubendorf vergeben worden.

Auf der Südseite der Aare sind die Arbeiten bereits mehrheitlich ausgeführt. Diese liegen rund 2,2 Millionen Franken unter dem Kostenvoranschlag. Demgegenüber muss die Regierung beim Tunnel Horental voraussichtlich ein Zusatzkredit von rund 17 Millionen Franken sprechen. Diese Mehrkosten sind durch hydrologisch-geologische Schwierigkeiten im nördlichen Teil des 700 m langen Tunnels verursacht worden. Das machte eine Überarbeitung des Projekts nötig. Es hat sich gezeigt, dass aufgrund des sehr hohen Wasserdrucks bei Regenfällen, eine 55 m lange Betonwanne im Anschluss an den Tunnel gebaut werden muss. Aufgrund der neuen Erkenntnisse muss zudem rund die Hälfte des Tunnels als Rechteckprofil anstelle des anfänglich geplanten Rundprofils erstellt werden. Für die rechteckige Ausführung wird fast doppelt so viel Beton und Stahl benötigt. Ein weiterer Kostenpunkt sind die zusätzlichen Anforderungen zur Erreichung des heutigen Sicherheitsstandards von Tunnels.

Die Vergabe der Arbeiten für den Tunnel Horental ist per Ende 2007 und die Inbetriebnahme der Gesamtanlage per Frühjahr 2010 geplant.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt
  • Regierungsrat