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Neue Rheinfelder Brücke feierlich eröffnet :
Spagat zwischen Verkehrswachstum und Siedlungsqualität

Die neue Rheinfelder Brücke wurde am Dienstag, 7. März 2006, offiziell dem Verkehr übergeben. Die Feierlichkeiten fanden in Anwesenheit des deutschen Bundesministers Wolfang Tiefensee und des Bundespräsidenten Moritz Leuenberger statt. Das Bauwerk konnte dank optimaler Zusammenarbeit zwischen den Deutschen und Schweizer Behörden in einer Bauzeit von vier Jahren realisiert werden.

Die Verbindungsstrasse zwischen der Autobahn A3 und der deutschen Hochrheinautobahn A98 ist am Dienstagnachmittag feierlich eingeweiht worden. Das Kernstück des neuen Strassenabschnitts ist die Rheinfelder Brücke mit der Gemeinschaftszollanlage, dem ersten Autobahnzoll im Kanton Aargau. In einer würdevollen Feier wurde die neue Brücke, welche die beiden Rheinfelden miteinander verbindet, gesegnet und offiziell eröffnet.

Spagat zwischen Verkehrswachstum und Siedlungsqualität

Für den Aargau ist dieser Bau von besonderer Bedeutung. Die Verbindungsstrasse mit dem neuen Grenzübergang wird die Gemeinden Rheinfelden, Kaiseraugst und das angrenzende Augst erheblich vom Durchgangsverkehr entlasten. "Die Rheinfelder Brücke ist ein Bauwerk, das den Spagat zwischen dem Verkehrswachstum und der Siedlungsqualität machen muss", hielt Regierungsrat Peter C. Beyeler in seiner Rede anlässlich der Feierlichkeiten fest. Er verwies auf die Chancen bezüglich Standortattraktivität, welche die so genannte Querspange für die nun vom Durchgangsverkehr stark entlasteten beiden Rheinfelden darstellt. Gleichzeitig zeigte er aber auch Verständnis für die Bedenken von Bevölkerung und Umweltverbänden, welche befürchten, dass der neue Autobahnübergang Rheinfelden als Umfahrung von Basel missbraucht werden könnte. Beyeler ist jedoch überzeugt, dass die vorgesehenen Betriebszeiten der Zollanlage und das damit einhergehende Verkehrsmanagement für den Schwerverkehr eine solche Entwicklung verhindern werden.

Lange Planung, kurze Realisation

Die Planungszeit der Querspange A3-A98 hat rund 40 Jahre in Anspruch genommen. Realisiert worden ist das anspruchsvolle Projekt schliesslich in nur vier Jahren. Auf Schweizer Seite wurden rund CHF 120 Millionen investiert. Eine Leistung, die nur dank intensiver und konstruktiver Zusammenarbeit beidseits des Rheins möglich war. Regierungsrat Beyeler bedankte sich denn auch bei allen am Projekt Beteiligten Behörden, den Planerinnen und Planern, Ingenieuren, Baufirmen und deren Mitarbeitenden.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt