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Neue Messungen der elektromagnetischen Immissionen über dem Stadttunnel der SBB :
Bisherige Messungen bestätigt - Grenzwerte eingehalten

Ein vom Baudepartement beauftragtes Ingenieurbüro bestätigte die bisherigen Messungen der SBB und des Baudepartements: In den Gebäuden über den beiden Stadttunneln werden die Grenzwerte für Immissionen elektromagnetischer Felder eingehalten. Um mögliche Veränderungen beim Fahrplanwechsel 2005 zu überwachen, sind weitere Kontrollmessungen vorgesehen.

Im Zusammenhang mit dem Bezug des Verwaltungsgebäudes Behmen II Süd hatten Mitarbeitende des Departements Bildung, Kultur und Sport (BKS) und des Gesundheitsdepartements aufgrund der Messergebnisse der SBB und des Baudepartements Bedenken bezüglich der elektromagnetischen Strahlung geäussert, die von der unter dem Gebäude liegenden SBB-Linie ausgeht. Ein unabhängiges, auf solche Messungen spezialisiertes Ingenieurbüro hat nun die von den SBB und dem Baudepartement durchgeführten Messungen bestätigt: Die gesetzlichen Grenzwerte der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) werden sowohl im Gebäude Behmen II Süd als auch in den ebenfalls über der Tunnelröhre liegenden Calamehaus und Kantonsbibliothek eingehalten. Einzelne Zugskompositionen zeigten an exponierten Orten direkt über der Tunnelröhre Maximalwerte bis zu 14 Mikrotesla an, liegen aber über 20 Mal unter dem Immissionsgrenzwert von 300 Mikrotesla. Der Grenzwert für das 24-Stunden-Mittel von 1,0 Mikrotesla wird ebenfalls in allen Gebäuden eingehalten. Je nach Messort liegen die Werte zwischen 0.08 und 0.59 Mikrotesla.

Durch den Fahrplanwechsel 2005 wird mit einer Zunahme der Immissionen gerechnet. Dennoch sollten nach Hochrechnungen des Ingenieurbüros die Grenzwerte weiterhin eingehalten werden. Trotzdem werden zu gegebener Zeit weitere Kontrollmessungen an den meist belasteten Orten durchgeführt.

Die Departementsleitungen von GD und BKS, die Abteilung Umwelt im Baudepartement und das mit der Messung beauftragte Ingenieurbüro haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von BKS und GD am letzten Freitag über die Ergebnisse informiert.

  • Staatskanzlei