Neue Lebensräume im Windischer Schachen
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Mehrjahresprogramm Natur 2001
Im Rahmen des Mehrjahresprogrammes Natur 2001 will das Baudepartement im Windischer Schachen noch in diesem Herbst einen weitereren Waldweiher erstellen und eine alte Uferverbauung an der Aare, beim Zusammenfluss von Aare und Reuss, entfernen. Das Baugesuch liegt bei der Gemeinde Windisch auf.
Der Kanton will mit dem Wasserschlossdekret vom 28. Februar 1989 zur Erhaltung und Förderung der natürlichen Flusslandschaft und der Lebensräume für seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten beitragen.
Bereits vor einigen Jahren hat die Wasserschlosskommission mit den angeschlossenen Gemeinden einen Massnahmenplan für das Dekretsgebiet verabschiedet. Das Baudepartement hat verschiedene Projekte dieser Planung mit gutem Erfolg realisiert. Dazu gehören unter anderem der Giessen im Brugger Auschachen und die Renaturierung des Strängli im Geissenschachen
Die Gemeinde Windisch hat in diesem Jahr eine gemeinderätliche Kommission Naturreservat Wasserschloss gebildet. Diese hat empfohlen, ein Naturwaldreservat zu schaffen. Die Ortsbürgergemeinde Windisch und die Abteilung Wald des Finanzdepartementes haben im Juli den Reservatsvertrag unterzeichnet. Die Kommission empfiehlt darüberhinaus Massnahmen, welche die Lebensbedingungen im Schachen für die typischen Tiere und Pflanzen der Flussauen verbessern sollen. Diese im Rahmen des Programmes Natur 2001 erarbeiteten Massnahmen werden ab Herbst 1997 in zwei Bauetappen umgesetzt.
Südlich der Kläranlage im Aareschachen wird ein rund 4 a grosser Waldweiher erstellt, der einer vielfältigen Wasserwelt dienen wird. Unterhalb der Reussmündung befinden sich heute noch eine alte Uferverbauung, die keine Funktion mehr erfüllt. Diese Verbauung soll entfernt werden, damit die Flüsse ein natürliches Ufer bilden können.