Neue Kräfte für die Kantonspolizei
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5 Aspirantinnen und 19 Aspiranten vereidigt
Sicherheit und Stabilität im Kanton Aargau werden weiter gestärkt: Im traditionellen Rahmen hat heute Regierungsrat Kurt Wernli auf Schloss Lenzburg die Absolventinnen und Absolventen der Polizeischule 46 im Namen der Aargauer Regierung in die Pflicht genommen.
Vor knapp einem Jahr, am 1. September 2004, traten 5 Frauen und 19 Männer in die Polizeischule 46 ein. Mit der Inpflichtnahme sind sie heute Polizistinnen und Polizisten geworden. Regierungsrat Kurt Wernli: "Ich wünsche Ihnen Kraft, Mut, Erfolg, Lernbegierde und Befriedigung in Ihrem neuen Beruf. Mached's guet!"
Weitere Schutzengel gesucht
Christian Lauber, Polizeiaspirant, blickte in seiner Ansprache nicht nur auf die Ausbildung zurück, sondern schaute auch in die Zukunft: "Weitere Schutzengel gesucht!" Dieses Werbeplakat weckte in mir das Interesse am Polizeiberuf. Heute, nach einem abwechslungsreichen aber auch harten Jahr als Aspirant der Polizeischule 46 bin ich überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Mit einem Rucksack voll Wissen umgeschnallt beginnen wir nächste Woche unsere Arbeit als Polizist oder Polizistin. Ab sofort gilt es, Verantwortung zu übernehmen, Verantwortung gegenüber unserem Arbeitgeber und vor allem gegenüber dem Bürger."
Eidgenössische Berufsprüfung Polizist/Polizistin
Der Aargauer Polizeidirektor, Regierungsrat Kurt Wernli, hielt in seiner Ansprache fest: "Die Wichtigkeit einer vernetzten Ausbildung, die den Ansprüchen an einen angehenden Polizisten oder eine angehende Polizistin auf allen Ebenen gerecht werden soll, haben die Absolventen der Polizeischule 46 in einer besonderen Form erfahren. Sie gehören zu den ersten im Korps der Kantonspolizei Aargau, die nicht nur die kantonale Polizeischule erfolgreich abschliessen mussten. Ihr Können mussten sie auch an der erstmals im Kanton durchgeführten Eidgenössischen Berufsprüfung unter Beweis stellen. Die Durchführung dieser Fachprüfung ist eine Auflage des bildungspolitischen Gesamtkonzepts, das die Vereinheitlichung der Polizeiausbildung in der Schweiz anstrebt. Diese Vereinheitlichung wird durch die Interkantonale Polizeischule Hitzkirch noch zusätzlich unterstützt. Die Gestaltung der Schule nimmt konkrete Formen an. Der angestrebte Schulstart im Jahr 2007 mit Aspiranten und Aspirantinnen aus 13 verschiedenen Polizeikorps ist näher gerückt."
Blick auf die Finger
Polizeikommandant Léon Borer wünschte den jungen Polizeiangehörigen viel Glück in ihrem zweiten Beruf. In seiner Ansprache befasste er sich mit den "Fingern". "Was sagt mir der kleine Finger über das polizeiliche Tun oder Lassen? Bei uns kann sich jeder die Finger verbrennen oder in die Finger schneiden. In unserem Beruf ist man exponiert. Oft gelingt es aber, die Dinge wieder zu verbinden, bevor jemand mit den Fingern auf uns zeigt. Unsere Aufgabe ist es, Übeltäter in die Finger zu kriegen und wenn wir ihrer habhaft sind, sie nicht mehr aus den Fingern zu lassen. Weichen Sie bei Ihrem Tun und Lassen keinen Finger breit vom gesunden Menschenverstand und von unseren Polizeiregeln ab, sonst bekommen Sie eins auf die Finger. Man wird Ihnen in Zukunft noch mehr auf die Finger schauen. Anstand und Rücksicht braucht es bei der Polizei mehr als einen Fingerhut voll!"