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Neue Kräfte für die Kantonspolizei :
7 Aspirantinnen und 23 Aspiranten vereidigt

Sicherheit ist die primäre Funktion des Staates. Der Staat hat für den Schutz von Leib und Leben zu sorgen. Im traditionellen Rahmen hat heute Regierungsrat Kurt Wernli auf Schloss Lenzburg 30 Absolventinnen und Absolventen der Polizeischule 44 im Namen der Aargauer Regierung in die Pflicht genommen.

Vor knapp einem Jahr, am 2. September 2002, traten 7 Frauen und 25 Männer in die Polizeischule 44 ein. 2 Männer haben die Ausbildung vorzeitig abgebrochen. Zur Inpflichtnahme auf Schloss Lenzburg angetreten sind somit 7 Aspirantinnen und 23 Aspiranten. Mit diesem Akt - vollzogen durch den Vorsteher des Departements des Innern, Regierungsrat Kurt Wernli - sind sie Polizistinnen und Polizisten geworden.

Thomas Deiss, Polizeiaspirant, blickte in seiner Ansprache nicht nur auf das Ausbildungsjahr zurück, sondern schaute auch in die Zukunft: "In all den Schulstunden konnten wir nur die theoretischen Grundlagen der polizeilichen Arbeit erlernen. Wie die wirkliche Polizeiarbeit aussieht, durften wir in den beiden Lernaufenthalten erfahren. In diesen acht Wochen erhielten wir auch die Bestätigung dafür, wie abwechslungsreich und spannend unser Job sein wird. Wir werden nie wissen, was uns der neue Tag bringt. Wir haben die Kriminalität zu unterdrücken und zu bekämpfen. Wir dürfen aber nie vergessen, dass wir es dabei immer mit Menschen zu tun haben. Diesem Umstand auch in heiklen Situationen Rechnung zu tragen und trotzdem korrekt zu handeln, ist mir ein grosses Anliegen."

Der Aargauer Polizeidirektor, Regierungsrat Kurt Wernli, hielt in seiner Ansprache fest: "Der Staat ist und bleibt Garant von Recht und Sicherheit. Er hat für den Schutz von Leib und Leben zu sorgen. Sicherheit ist die primäre Funktion des Staates. Die Sicherheit ruht in der Verlässlichkeit des demokratischen Rechtsstaates und seiner Institutionen und in den Menschen, die den Rechtsstaat verkörpern. Dazu gehören jetzt auch die 30 Aspirantinnen und Aspiranten. Auf sie kann sich die Aargauer Bevölkerung ab heute verlassen."

Polizeikommandant Léon Borer wünschte den jungen Polizeiangehörigen viel Glück in ihrem zweiten Beruf. In seiner Ansprache befasste er sich mit den "Armen": "Die Täter werden Ihnen vom 1. September 2003 an nicht in die Arme laufen. Erfolge werden sich auf allen Gebieten nur dann einstellen, wenn Sie die Ärmel hochkrempeln, die Arme nicht verschränken und Arm in Arm in gutem Teamwork Ihre Freiräume kreativ ausnützen. Die Lorbeeren werden Ihnen also heute und morgen nicht einfach so in die Arme fallen. Seriöse Arbeit ist gefragt."

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