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Neue Kantonsschule mit Photovoltaik-Anlage :
Nachhaltige Energiepolitik als Lehrbeispiel

Der Kanton engagiert sich bei seinen Immobilien für eine ökologische und ökonomische Gebäudetechnik. Die Anlage auf dem Dach der Neuen Kantonsschule in Aarau dient gleichzeitig der Stromproduktion und der Bewusstseinsbildung.

Wer in der Neuen Kantonsschule ein und aus geht, kann die Ertragsdaten der neuen Anlage täglich auf dem Infopanel ablesen. Nachhaltiges energiepolitisches Handeln wird so im Alltag erlebbar. Ebenfalls deutlich wird dabei, dass der Kanton ein energiepolitisches Vorbild ist.

1998 hat der Kanton Aargau die erste Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des kantonalen Zivilschutz-Ausbildungszentrums in Eiken erstellt, weitere Anlagen folgten. Die heute von Landstatthalter Roland Brogli eingeweihte Anlage hat eine Leistung von 23 Kilowatt und produziert jährlich rund 22'000 Kilowattstunden oder knapp 10 Prozent des Stromverbrauchs des "Neubaus" der Neuen Kantonsschule.

Die Schulleitung hat anlässlich der Flachdachsanierung vorgeschlagen, auf dem erneuerten Dach eine Photovoltaik-Anlage zu errichten und ist damit bei den Verantwortlichen des Kantons auf offene Ohren gestossen. Die in wenigen Wochen erstellte Anlage kostete 235'000 Franken und soll in 25 Jahren amortisiert sein.

Der Kanton hat die Zeichen der Zeit erkannt und ist in der Energie- und Gebäudetechnik generell engagiert. Er realisiert zum Beispiel in seinen Gebäuden Holzschnitzelheizungen, forciert den Minergie-Standard bei Neubauten und sorgt für Effizienzsteigerung bei der Beleuchtung.

  • Departement Finanzen und Ressourcen