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Neue Abteilung Gesundheit ist ab 2016 operativ :
Reorganisation im Departement Gesundheit und Soziales

Per 1. Januar 2016 wird das Departement Gesundheit und Soziales nur noch vier statt fünf Abteilungen zusätzlich zum Generalsekretariat umfassen. Der Kantonsärztliche Dienst und die Gesundheitsversorgung werden in der neuen Abteilung Gesundheit zusammengefasst. Die Fachstellen werden organisatorisch den thematisch zuständigen Abteilungen zugeordnet.

Der Projektauftrag zur Reorganisation wurde Anfang 2015 von der Vorsteherin des Departements Gesundheit und Soziales, Regierungsrätin Susanne Hochuli, erteilt. Dies, nachdem der Regierungsrat einen entsprechenden Antrag über die Neustrukturierung der Abteilungsbereiche des Departements Gesundheit und Soziales beziehungsweise die Überprüfung von Struktur und Aufgaben der Abteilung Gesundheitsversorgung, des Kantonsärztlichen Diensts und des Generalsekretariats genehmigt hatte. In den vergangenen Monaten wurden in einem breit angelegten Reorganisationsprojekt die Voraussetzungen für die erfolgreiche Zusammenführung geschaffen.

Thematischer Zusammenzug der Bereiche

Die per 1. Januar 2016 operative Abteilung Gesundheit umfasst demnach die bisherigen Abteilungen Gesundheitsversorgung und Kantonsärztlicher Dienst (inklusive Fachstelle Rettungs- und Katastrophenwesen) sowie Kantonsapothekerin, der Stabsbereich Bewilligungen und Aufsicht und das Projekt Masterplan Integrierte Versorgung/eHealth.

Die Leitung der neuen Abteilung Gesundheit hat der Regierungsrat Urs Niffeler übertragen, der aktuell die Abteilung Gesundheitsversorgung führt. In der neuen Abteilung Gesundheit wird eine Unterabteilung Gesundheitsförderung und -entwicklung unter der Leitung von Brigitte Baschung geschaffen. Die darin angesiedelte Sektion Gesundheitsförderung und Prävention wird neu von Christine Vögele geleitet, die auf Maria Inés Carvajal folgt. Neue stellvertretende Kantonsärztin wird Silvia Dehler. Die Sektionen Langzeitversorgung und Spitalversorgung / Krankenversicherung (bisher Akutversorgung) bleiben, abgesehen von einzelnen Strukturoptimierungen, unverändert.

Änderungen in den Fachstellen

Die Fachstellen Alter sowie Familie und Gleichstellung werden ab Januar 2016 dem Kantonalen Sozialdienst zugeordnet sein anstatt wie bisher dem Generalsekretariat. In der Führung der beiden Fachstellen stehen per 1. Januar 2016 personelle Wechsel an: Die Fachstelle Alter wird neu von Christine Zweifel geführt. Die Leitung der Fachstelle Familie und Gleichstellung übernimmt Margrit Schärer, die diese Position seit Juli 2015 interimistisch innehat.

Erhöhung der Führbarkeit in den Abteilungen

Durch die Reorganisation wird eine Reduktion der Abteilungen erreicht und die Zahl der heute dem Generalsekretär direkt unterstellten Stabsbereiche, Fachstellen und Beteiligungen werden verringert. Dank dieser Vereinfachung erhöht sich die Führbarkeit durch die Departementsleitung. Mit der Abteilung Gesundheit schliesslich entsteht eine fachlich und thematisch homogene Abteilung, die über die Leistungsfinanzierung rund einen Fünftel des Staatshaushalts in sich vereint. Damit bildet sie auch integral die unterschiedlichen Bereiche im Gesundheitswesen ab.

  • Departement Gesundheit und Soziales