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Nach der Schneeschmelze das grosse Chaos :
Berggebiete benötigen dringend Unterstützung aus dem Unterland

Der Kanton Aargau hilft mit, die ausserordentlichen Lagen im Berggebiet zu mildern. Die Zivilschutzorganisationen werden aufgerufen, sich an den Aufräumarbeiten zu beteiligen. Die Abteilung Zivile Verteidigung übernimmt in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zivilschutz die Koordination der Einsätze.

Die Situation in den Bergkantonen ist aufgrund der massiven Schneefälle in diesem Winter und Frühling und wegen der zahlreichen Lawinenniedergänge offensichtlich schlimmer als befürchtet. Bereits haben die Kantone Glarus und Uri die Zivilschutzorganisationen der Mittellandkantone um Hilfe ersucht.

Da in den kommenden Tagen und Wochen auch aus anderen Kantonen Gesuche um Unterstützung bei der Behebung der durch Schnee und Lawinen verursachten Schäden eingehen könnten, will der Bund (Bundesamt für Zivilschutz) die Einsätze von ausserkantonalen Zivilschutzorganisationen in den Bergkantonen koordinieren. Diese Aktion wird von allen Chefs der kantonalen Zivilschutzämter begrüsst.

Die Abteilung Zivile Verteidigung hat vor wenigen Tagen die Zivilschutzorganisationen des Kantons Aargau orientiert und die Fragen rund um die gewünschten Zivilschutzeinsätze geregelt. Der Kanton Aargau hofft auf eine grosse Hilfebereitschaft der Zivilschutzorganisationen und auf ein wohlwollendes Entgegenkommen der Arbeitgeber für die Freistellung ihrer vom Zivilschutz aufgebotenen Mitarbeiter. Für den Zivilschutz bedeutet dieser Einsatz ein Üben am tauglichen Objekt und zugleich eine echte Dienstleistung zum Wohle der Gemeinschaft.

  • Staatskanzlei