Nach dem Nein zum Brugger Stadtsaal
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Kanton prüft zwei Varianten: Neues Saalprojekt oder Coop-Laden
Die Projektsteuerung Campus Brugg-Windisch der Fachhochschule Nordwestschweiz, welcher die vier kantonalen Departemente BKS, DFR, BVU und DGS sowie die Fachhochschul-Standortleitung Brugg-Windisch angehören, hat sich am vergangenen Freitag mit den Konsequenzen des negativen Entscheids der Brugger Stimmbevölkerung zum Stadtsaal beschäftigt. Diese hatte am 24. Februar einen Baukredit in der Höhe von 15 Mio. Franken deutlich abgelehnt. Es sollen nun zwei Varianten geprüft werden: Ein neues, breit abgestütztes Saalprojekt oder die Integration eines mittelgrossen Coop-Ladens in den Campus.
Durch den Wegfall des Stadtsaals erhöht sich der Anteil des Kantons an den gemeinsamen Kosten um 8.5 Mio. Franken, was für das Bauprojekt eine nicht annehmbare Kostensteigerung bedeutet. Die Projektsteuerung Campus hat deshalb in Anwesenheit des Investors HRS entschieden, zwei Varianten für den Ersatz des geplanten Stadtsaals einer vertieften Prüfung zu unterziehen. Die eine Variante stellt eine Neuauflage des Saalprojekts dar. Die Projektsteuerung unterstützt den Stiftungsrat der Vision Mitte in seinen Bemühungen, eine breite Trägerschaft für eine Neufinanzierung des Saalprojekts zu finden. Als Zweitvariante prüft der Kanton zusammen mit der HRS die Integration eines Coop-Ladens mittlerer Grösse, da Coop Nordwestschweiz grosses Interesse an einem Standort im Campus-Neubauprojekt bekundet.
Entscheid fällt Mitte Juni
Es sind nun die finanziellen, rechtlichen und planerischen Auswirkungen der beiden zur Diskussion stehenden Varianten zu prüfen. Ein Entscheid zugunsten einer der beiden Varianten fällt die Projektsteuerung Mitte Juni.