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Muri lädt zum Verweilen ein :
Freiluftausstellung zur Gestaltung öffentlicher Räume vom 10. Juli bis 18. September 2015

In Muri erhalten Sie diesen Sommer die Möglichkeit, auf einem Fussgängerstreifen zu verweilen oder ein Glas Rotwein auf der Klostermauer zu geniessen. Lassen Sie sich von der ersten fiktiven Metrostation im Aargau zum Träumen verführen und schwelgen Sie bei den Erinnerungen der Murianer mit. Zudem regen nebst einer Obstbaumstabwiese andere künstlerische Interventionen zum Nachdenken an.

Studierende der Disziplinen Architektur der Hochschule Chur, Architektur und Kommunikation der Hochschule Konstanz, Kunst der Hochschule Luzern und Landschaftsarchitektur der Hochschule Rapperswil haben im Rahmen eines Wettbewerbs 64 Projekte für eine attraktive Gestaltung des öffentlichen Raums eingereicht. Die Vorschläge reichen von baulichen Massnahmen, Kunstperformances bis zu vegetativen Elementen.

Vernissage am 10. Juli 2015

Sieben prämierte Projekte an verschiedenen Standorten in Muri werden in Zusammenarbeit zwischen den Studierenden, dem Kanton Aargau und der Gemeinde Muri umgesetzt und in einer Freiluftausstellung gezeigt. Die Gemeinde Muri und der Kanton Aargau laden herzlich zur Vernissage der Freiluftausstellung "Intervenire" im Klostergarten Muri am Freitag, 10. Juli ab 18.00 Uhr ein. Die öffentliche Vernissage wird von Milly Stöckli, Vizeammann Muri, und Manuel Peer, Leiter Sektion Siedlungs- und Freiraumentwicklung, Abteilung Raumentwicklung eröffnet. Um 18.45 Uhr berichten die Studierenden bei einem geführten Rundgang über ihre Projekte. Zu sehen sind kreative Interventionen im öffentlichen Raum. Mit den Interventionen sollen kaum genutzte Flächen belebt und aufgewertet werden. Die Ausstellung kann vom 10. Juli bis 18. September 2015 rund um die Uhr besichtigt werden. Beschriebe aller 64 eingereichten Projekte und Informationen zur Ausstellung stehen im Korridor der Gemeindeverwaltung im Kloster von Muri während den Schalteröffnungszeiten zur Ansicht.

Öffentlicher Raum wirkt identitätsstiftend

Hochwertige öffentliche Räume prägen das Gesicht einer Gemeinde und tragen wesentlich zu deren Qualitäten als Wohn- und Arbeitsort bei. Mit der Forderung nach qualitativer Innenentwicklung, der steigenden Bevölkerungszahl und der zunehmenden Anonymisierung gewinnt die Thematik laufend an Bedeutung.

Mit den Interventionen in Muri werden auf Möglichkeiten und Potenziale im öffentlichen Raum hingewiesen. Die Räume zwischen den Bauten geben einem Ort seine Struktur, seinen Charakter und seine Identität. In attraktiven Freiräumen halten sich Menschen gerne auf und es findet ein spontaner Austausch statt. Ein belebter öffentlicher Raum verhindert anonyme Schlafgemeinden.

Sensibilisieren und Aufwerten

Im Auftrag des Regierungsrats lancierte das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) des Kantons Aargau das Projekt "Fokus öffentlicher Raum". Ziel des Projekts ist es, für die Aufwertung des öffentlichen Raums zu sensibilisieren. Mit verschiedenen Pilotprojekten sollen in Gemeinden öffentliche Räume attraktiver gestaltet werden. Neben eher konventionellen Planungsprozessen liegt beim Pilotprojekt in Muri der kreative und spielerische Umgang mit dem öffentlichen Raum im Vordergrund.

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Wer hat die beste Bohne?

Unter diesem Motto soll am Südklosterrain nahe dem Klostergarten ein Wettkampf stattfinden. Teilnehmen können alle Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Muri. Siegerin oder Sieger wird, aus wessen Erde die grösste Feuerbohne wächst.

Wie funktioniert es?

  1. Melden Sie sich für den Wettbewerb per Mail bei jfrei@hsr.ch an.
  2. Bringen Sie 20 Liter Erde aus Ihrem Hausgarten zum Wettbewerbsstandort beim Kloster Muri mit. Wir füllen die Erde in blaue Säcke und versehen sie mit einem Namensschild.
  3. Startschuss: Vorgezogene, gleichalte Bohnen werden am 10. Juli 2015 von uns gesetzt. Jetzt ist alles erlaubt: Düngen, giessen und für die Bohne sorgen ...
  4. Welche Bohnen gewinnen?
    Die schnellste Bohne: Sie erreicht als Erste das Ende des Pfahls.
    Die grösste Bohne: Sie macht am 18. September 2015 den wuchtigsten Eindruck.
    Die fruchtbarste Bohne: Sie hat am 18. September 2015 am meisten Bohnen dran.

Wir sind vom 7. bis 9. Juli 2015 jeweils am Abend zwischen 17.00 bis 18.00 Uhr vor Ort und nehmen die beschriftete Erde entgegen. Wer dann keine Zeit hat, kann die Erde (mit Angabe des Namens) bis zum 10. Juli 2015 zum Standort bringen.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt