Montag- und Dienstagabend weniger Stau!
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Spannende STAUWEG!WOCHE
In den abendlichen Stauperioden konnte diesen Montag und Dienstag eine Abnahme des Staus beobachtet werden. Prof. Heinz Gutscher (Sozialpsychologe der Uni Zürich) sieht der zweiten Wochenhälfte optimistisch entgegen, obwohl am Freitagabend die grösste Stauperiode noch bevorsteht.
Am Dienstagabend bildete sich ab 17.18 Uhr stockender Kolonnenverkehr. Dauer: 76 Minuten (gegenüber 122 Minuten in der Vorwoche). Gemäss den Angaben der Verkehrspolizei blieb der Verkehr meist flüssig. Damit konnten sowohl am Montag- wie am Dienstagabend je rund 3000 Personen von weniger Stau profitieren.
Am Mittwochmorgen bildete sich nur ein kurzer Stau, dies vor allem wegen eines Motorradunfalls um 7.30 Uhr. Im Übrigen blieb der Verkehr meist flüssig.
Prof. Heinz Gutscher - der die STAUWEG!WOCHE wissenschaftlich begleitet - schätzt die Situation wie folgt ein:
"Die Bareggfahrenden bewegen sich seit Jahren in der Anonymität der täglichen Pendlerfahrt. Die Tatsache, dass es zur täglichen Zeitverschwendung im Stau Alternativen gibt, ist heute - dank der exzellenten Mitarbeit der Medien - breit bekannt. Allerdings glaubt der Einzelne nicht auf Anhieb daran, dass diese Alternativen auch für ihn persönlich Gültigkeit haben.Die Überzeugung und das Vertrauen, dass niemand vollständig auf das Auto verzichten muss, sondern dass eine staufreiere Fahrt bereits dann möglich wird, wenn alle einen kleinen Beitrag bringen, kann nicht von einem Moment auf den andern hergestellt werden. Gleichzeitig zeigen Gespräche mit Bareggfahrenden, dass diese Alternativen ausprobieren.Ich bin überzeugt, dass Bareggfahrende den verbleibenden Rest der STAUWEG!WOCHE weiter dazu nutzen werden, den Arbeitsweg ausserhalb der Stauzeiten zurückzulegen oder die Alternativen, z.B. den öffentlichen Verkehr (Baregg-Abo), auszuprobieren. Im Übrigen wird die sorgfältige Auswertung der STAUWEG!WOCHE interessante Hinweise für das weitere Vorgehen liefern."