Mobile Einsatzpolizei (MEPO) im Aargau
:
Mehr polizeiliche Präsenz ab 1. April 2003
Mit dem Projekt "Horizont 2003" verfolgt der Regierungsrat das Ziel, die Sicherheit für die Bevölkerung zu verbessern. Mit der Zusammenlegung von Verkehrspolizei und Bereitschaftspolizei zur MEPO werden die Kräfte der Kantonspolizei konzentriert für schnelle Einsätze bei Notrufen - zu jeder Zeit und an jedem Ort im Kanton.
An der heutigen Medienkonferenz informierte Polizeidirektor Kurt Wernli zusammen mit den Projektverantwortlichen der Kantonspolizei über die neue Abteilung der Kantonspolizei: die mobile Einsatzpolizei MEPO.
Der Ausbau und die Zusammenlegung der Verkehrspolizei und der Bereitschaftspolizei schaffen im Endausbau (2004/2005) ein starkes zentrales Einsatzelement mit Standort Schafisheim. Rund um die Uhr im Einsatz stehende mobile Patrouillen sollen im ganzen Kanton in 80 % der Fälle innerhalb von maximal 15 Minuten am Ereignisort sein.
Für Polizeidirektor Wernli ist klar: "Die MEPO ist ein bürgernahes Instrument. Die Leistung kommt nach Hause. Die Mitglieder der MEPO sind die sichtbaren Rettungsengel." Dank Präsenz und Mobilität wird die MEPO besser auf Alarmeinsätze reagieren und besser intervenieren können.
Die MEPO ist auch die Antwort auf die im Jahre 2001 durchgeführte Bevölkerungsumfrage. Für 36% der Befragten ist der Polizeischutz im Kanton Aargau ungenügend. Beim Nachhaken haben die meisten Befragten dies auf zu wenig sichtbare polizeiliche Präsenz zurückgeführt. Für 65% der Befragten könnte der Schutz der Bevölkerung durch eine stärkere Präsenz von uniformierten Polizeipatrouillen verbessert werden. Diese klaren Bedürfnisse nach mehr Uniform und Polizeipatrouillen sind mit der MEPO abgedeckt.
Der Auf- und Ausbau der MEPO ist nur ein Element der Reorganisation der Kantonspolizei. Er verläuft in zeitlicher Abstimmung mit den Postenschliessungen und dem Aufbau der drei neuen Regionenzentren. Im Endausbau soll die MEPO 155 mobile Einsatzpolizisten und -polizistinnen mit konstant 9 Patrouillen haben.
Infolge der starken Präsenz der MEPO wird fortlaufend, d.h. mit zunehmendem personellem Ausbau, weniger Pikettdienst geleistet werden müssen. Dies führt dazu, dass die Wohnsitzpflicht der Korpsangehörigen per 1. April 2003 aufgelöst wird.