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Mehr Arbeitslose und mehr offene Stellen im Aargau :
Die Arbeitslosenquote steigt auf 3,6 Prozent

Wie in der übrigen Schweiz ist die Arbeitslosigkeit auch im Kanton Aargau weiter angestiegen. Die Arbeitslosenquote beträgt 3,6 Prozent; die schweizerische Arbeitslosenquote liegt bei 4,1 Prozent. Gleichzeitig hat im Aargau auch die Zahl der offenen Stellen zugenommen. 604 offene Stellen sind gemeldet.

Im Januar 2005 stieg die Zahl der Arbeitslosen im Aargau um 455 Betroffene oder 4,3 Prozent auf 11'096 Personen an. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 3,5 auf 3,6 Prozent. Die schweizerische Arbeitslosenquote stieg ebenfalls um 0,1 Prozent auf 4,1 Prozent. Die Zahl der Stellensuchenden nahm um 230 Personen auf 15'660 Personen zu. Die Stellensuchendenquote stieg im Kanton Aargau von 5,0 auf 5,1 Prozent. Gesamtschweizerisch liegt die Stellensuchendenquote bei 5,8 Prozent.

Jugendarbeitslosigkeit

Weiter angestiegen ist auch die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren: Sie nahm um 51 Personen zu und beträgt jetzt neu 2'490 Personen. Die Arbeitslosenquote dieser Altersklasse stieg von 5,3 auf 5,4 Prozent. Bei den unter 20-jährigen betrug sie 3,2 Prozent; bei den 20- bis 24-jährigen 7,0 Prozent. In der gesamten Schweiz stieg die Arbeitslosenquote der unter 25-jährigen von 5,4 auf 5,5 Prozent (total 30'494 Personen).

Anmeldungen beim RAV

Im Laufe des Januars 2005 meldeten sich auf den sechs Aargauischen Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) 2'505 Personen neu an. Das entspricht einem neuen Höchstwert. Im Jahr 2004 waren es durchschnittlich 2'012 Arbeitslose pro Monat.

Offene Stellen

Auch die Zahl der offenen Stellen ist deutlich angestiegen. 604 offene Stellen waren bei den RAV im Januar 2005 gemeldet; das sind 171 mehr als im Vormonat. Die RAV konnten gleichzeitig aber auch deutlich mehr Stellen besetzen, nämlich 454 oder 157 mehr als im Dezember 2004.

Im Januar wurden 115 Personen aus der öffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau ausgesteuert; das sind fünf Personen weniger als im Vormonat. 40 Betriebe - oder 18 mehr als im Vormonat - meldeten Kurzarbeit an.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres