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Mehr Arbeitslose und mehr Kurzarbeit :
Arbeitslosenquote steigt auf 2,7 Prozent

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Aargau ist im August erwartungsgemäss angestiegen. Die Zunahme betrifft vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, die nach Abschluss der Schule oder Lehre noch keine Stelle gefunden haben. Deutlich zugenommen hat auch die Zahl der Voranmeldungen für Kurzarbeit.

Bei den sieben Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) im Kanton Aargau waren Ende August 8'407 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind 414 mehr als im Juli. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent. In der Schweiz bleibt die Quote unverändert bei 2,8 Prozent.

Die Zahl der Stellensuchenden im Aargau ist um 259 auf 12'256 angestiegen. Bei den RAV waren 1'897 offene Stellen gemeldet, das sind 54 weniger als im Vormonat. Gemäss den aktuellsten verfügbaren Zahlen wurden im Juni 2011 im Aargau 220 Personen ausgesteuert.

Im Altersegment unter 25 Jahren wurde im August erwartungsgemäss ein Anstieg der Arbeitslosigkeit verzeichnet. Grund dafür sind vor allem die zu Ende gegangenen Schuljahre und Lehrverhältnisse. Die Zahl der Arbeitslosen unter 20 Jahren nahm um 111 auf 419 Personen zu. Die Quote in dieser Altersklasse stieg von 1,6 auf 2,2 Prozent. Bei den 20- bis 24-Jährigen waren im August 1'116 Personen arbeitslos; 192 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote in dieser Altersklasse stieg von 3,5 auf 4,2 Prozent.

Im August haben 25 Betriebe die Einführung von Kurzarbeit beantragt. Potenziell sind dadurch 728 Mitarbeitende von Kurzarbeit betroffen. Mit den Bewilligungen aus den Vormonaten liegt für 1'128 Personen eine Bewilligung zur Einführung von Kurzarbeit vor. Nach dem steten Rückgang seit Februar dieses Jahres haben die Voranmeldungen für die Einführung von Kurzarbeit wieder zugenommen.

Von Kurzarbeit betroffen sind hauptsächlich die Maschinen- und Metallindustrie sowie das Bauhaupt- und -nebengewerbe.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres