Lotteriegelder für die Kunstsammlung des Kantons
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Neuerwerbungen für das Aargauer Kunsthaus
Der Regierungsrat hat im vergangenen Jahr Ankäufe von Kunstwerken in der Höhe von 360’000 Franken aus dem Lotteriefonds bewilligt. Hervorragende Werke Schweizer Künstler – von Hugo Suter bis zum Künstlerduo Lutz/Guggisberg – wurden auf Vorschlag des Aargauer Kunsthauses und des Aargauischen Kunstvereins für die Aargauische Kunstsammlung erworben. Zudem konnte die letzte Rate für den wertvollen Segantini beglichen werden.
Wichtige Ergänzungen der Sammlung stellen das Bild "Der Photograph" von Walter Kurt Wiemken und zwei Pop-Art Werke von Samuel Buri dar. Durch den Erwerb des grossen Wolken-Kastens von Hugo Suter bleibt ein Herzstück der Ausstellung "Wolkenbilder" im Aargauer Kunsthaus und ergänzt aufs Schönste die Werkgruppe dieses Künstlers.
Aus dem Nachlass des Basler Künstlers Bruno Bertozzi, dem das Museum 1995 eine Ausstellung widmete, konnte ein Konvolut von Zeichnungen für die graphische Sammlung erworben werden. Die Sammlung junger Gegenwartskunst erfuhr durch Ankäufe von Daniela Keiser, Roman Signer und des Künstlerduos Lutz/Guggisberg Ergänzung und Bereicherung.
Nachdem der Verein der Freunde der Aargauischen Kunstsammlung das jüngste Hauptwerk von Thomas Huber, das "Kabinett der Bilder", geschenkt hat, konnte dank des Lotteriefonds nun auch die grosse Vorzeichnung zu diesem Bild erworben werden.
Hohe Kunstmarktpreise schränken ein
Die steigenden Preise auf dem Kunstmarkt machen es öffentlichen Kunstinstitutionen immer schwieriger mitzubieten. Teurere Werke müssen mitunter in Raten über mehrere Jahre abbezahlt werden. So hat auch das Aargauer Kunsthaus trotz eines Sonderkredites Giovanni Segantinis "Berglandschaft" in Raten bezahlt. Nun konnte es den Ankauf dank des Lotteriefondsbeitrags 2006 abschliessen.
Über sämtliche Ankäufe wie auch die Schenkungen wird das Jahrbuch des Aargauer Kunsthauses ausführlich berichten, welches Ende April erscheint.