Lohnsumme soll um total 3,4 Prozent ansteigen
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Ergebnis der Verhandlungen zwischen Regierungsrat und Staatspersonalverbänden
Die Gesamtlohnsumme für das kantonale Personal soll nächstes Jahr um 3,43 Prozent oder rund 42 Millionen Franken ansteigen. Auf diesen Eckwert im Hinblick auf die Budgetierung haben sich Regierung und Personalverbände geeinigt.
Der Regierungsrat erwartet, dass das Defizit bei der laufenden Budgetierung trotz dieser Mehrkosten auf rund 50 Millionen gesenkt werden kann. Vorbehalten bleiben selbstverständlich die Anträge der Staatsrechnungskommission und die Beschlüsse des Grossen Rates.
Der Regierungsrat wird die Budget-Eckwerte inkl. Lohnsummensteigerung im Verlaufe des Sommers mit der Staatsrechnungskommission beraten. Die Beratungen beginnen Anfang Juli. Die Budgetdebatte im Grossen Rat findet im November/Dezember statt.
3,43 % Lohnsummenerhöhung bedeutet nicht, dass jede und jeder Staatsangestellte einen entsprechend höheren Lohn bekommt. Das Total der Lohnsummenerhöhung wird vielmehr wie folgt verwendet:
. Grundsätzlich werden die Löhne des Staats-, Spital- und Lehrpersonals um 2.4% erhöht. Darin sind eine generelle Lohnerhöhung sowie individuelle Lohnerhöhungen beim Personal der Verwaltung und der Spitäler bzw. Dienstalterszulagen beim Lehrpersonal enthalten.
. Der 2. Schritt zur Einführung des neuen Lohnsystems erfordert beim Spital- und Verwaltungspersonal weitere 1.55% der gesamten Lohnsumme. Die entsprechende Summe wird verwendet für Lohnerhöhungen der Gewinnenden, Korrekturen von Verzerrungen im Lohngefüge und den Einbau von bereits gewährten Arbeitsmarktzulagen.
. Für die Anhebung der Besoldungen der Reallehrerinnen und Reallehrer auf das Niveau der Sekundarlehrkräfte werden 0.5% der Lohnsumme des Lehrpersonals benötigt.
Da für die Lehrkräfte noch kein neues Lohnsystem gilt und entsprechende Überführungskosten nicht benötigt werden, ergibt sich im Mittel eine Erhöhung der Gesamtlohnsumme von 3.43%.