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Lockerungssprengungen für den Bau des Tunnels Letten in Sins :
Erschütterung der Lockerungssprengung dauert nur wenige Sekunden

Die Aushubarbeiten für den Tagbautunnel bei der Südwestumfahrung Sins sind zunehmend mit felsigem Untergrund konfrontiert. Dieser wird ab 24. Juni 2019 bei Bedarf mit sogenannten Lockerungssprengungen abgebaut. Die Aushubarbeiten für den Tunnel Letten dauern voraussichtlich bis März 2020.

Die Bauarbeiten für den 912 Meter langen Tunnel Letten der Südwestumfahrung Sins schreiten voran: Die Aushubarbeiten vom Eichfeld in Richtung Letten treffen zunehmend auf Felsoberfläche im Gelände. Da dieser Molassefels kompakt und wenig zerklüftet ist, kommen die Spitzarbeiten (Bagger mit Spitzhammer) nur erschwert voran. In Absprache zwischen Bauherrschaft, Geologie, Bauleitung und Bauunternehmung wurde deshalb entschieden, bei Bedarf Lockerungssprengungen durchzuführen.

Fels wird bei Bedarf gesprengt

Erste Versuche Anfang Juni waren erfolgreich: Die Sprengungen lösen während nur wenigen Sekunden Erschütterungen aus, was im Vergleich zu den stetig anfallenden Erschütterungen bei den Spitzarbeiten einen Vorteil darstellt. Die Lockerungssprengungen werden deshalb ab 24. Juni 2019 bei Bedarf zum Abbau des Felsens, in Ergänzung zu den Spitzarbeiten, eingesetzt. Während des Felsabbaus werden die Erschütterungen mittels permanenten Messungen kontrolliert und optimiert. So wird sichergestellt, dass keine Schäden an den umliegenden Häusern entstehen.

Die Aushubarbeiten für den Tunnel Letten dauern voraussichtlich bis März 2020. Die gesamten Bauarbeiten der Südwestumfahrung Sins dauern voraussichtlich bis 2023.

Baustelle Südwestumfahrung Sins

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Weitere Informationen und Visualisierungen zum Bauprojekt: www.ag.ch/umfahrungsins

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt